Die Zeit, d’Arcais, Habermas

Hier nur ein kurzer Hinweis auf einem interessanten Beitrag zu einem Essay des italienischen Philosophen Paolo Flores d’Arcais in der Zeit. Darin versucht sich d’Arcias an elf Thesen, die als Kritik an Habermas Schriften über Naturalismus und Religion.

Georg Keuschnig findet in der Argumentation von d’Arcais Parallelen zu dem von beispielsweise Dawkins angefeuerten Zeitgeist wider aller Religiösität. D’Arcais Erwiderung auf Habermas ziele zudem auf einen Denker der mitnichten der Religion selbst das Wort rede, sondern einer Kommunikation aller gesellschaftlichen Gruppen im Gegeseitigen Respekt einfordere; also auf den Falschen. D’Arcais Haltung dagegen würde von der Haltung bestimmt: Im Zweifel für die Vernunft! D’Arcais, in einem anderen Aufsatz:

Anhänger der liberalen Demokratie sind laizistisch, säkularisiert und pragmatisch.

Das ist ein interessanter Strang dem Keuschnig in seiner Analyse folgt. Eine Feststellung zu der Vehemenz und Zielrichtung von D’Arcais, der Frage also, warum dieser sich unbedingt an Habermas abarbeiten muss, beantwortet Keuschnig unter anderem so:

Liest man sich Flores d’Arcais‘ Aufsatz genau durch, so geht es weniger um die Dekonstruktion von Habermas als Person, sondern er steht als Repräsentant einer als altmodisch empfundenen philosophischen Linken.

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Im Gespräch

Derzeit ist auf dem Philoblog durch Herrn Allmann eine schöne Reihe begonnen worden. Darin philosophiert Allmann im Gespräch über Gott und die Welt. Ich las zunächst über das Böse und über Gott. Schön ist nicht nur sich dem entfalten der Gedanken beizuwohnen, sondern auch mit der Technik konfrontiert zu werden, die man von den Geburthelfern des westlichen westlichen Denkens kennt.

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Zukünftig

Elias und sein Klassenkamerad Louis Jackson. Beide zweite Klasse.

Elias zu Jackson: Was heißt eigentlich Jackson?

Jackson zu Elias: Keine Ahnung. Weißt du was Elias heißt?

Elias: Ich weiß auch nicht was das heißt. [Pause] Aber das war ein Prophet. [Pause] Und in der Klasse bin ich der einzige Prophet.

Ich weiß…

Link Androhung III

 Diesen Hinweis verdanke ich mspro. In einem Artikel wies er seine Leser auf Willyam hin. Hier fand man einen Teil des Dialogs, der zwischen den beiden entstanden ist:

Die Schwierigkeit mit der Verantwortung

Platon

hier nochmal Platon und sein Hölengleichnis eingebettet in ein kurzes Porträit des Philosophen. Platon hatte den „Philosophenkönig“ vor Augen, als er das Gleichnis beschrieb. Der „Philosophenkönig“ ist der“Entfesselte“, der den Weg aus der Höhle findet, während die anderen zurückbleiben, angekettet an ihre Gewohnheiten. Platon Idee sollte auch als Staatsidee dienen, es gelang ihm am Ende nur und immerhin die Akademie:

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Wie ich arbeite?

Derzeit ist es Chaotisch, ich gebe es zu. Ich will mich ans Schreiben bringen und versuche mehrere Werkzeuge, wobei kaum ein Werkzeug geeignet scheint, in diesem, meinem digitalisierten Leben. Dabei wäre es das Einfachste, einen Stift in die Hand zu nehmen und eines dieser schwarzen, elitären Moleskines in die andere und los zu legen. Ich beschwöre aber die Vielfalt der Mittel und verteile mich hierhin und dorthin und führe am Ende dieses und jenes wieder zusammen – ohne Sinn und Verstand. Wahr ist, dass meine Textproduktion sich stetig erweitert. Wahr ist aber auch, dass ich viel Zeit mit den Werkzeugen verbringe, ohne voran zu kommen. Auf der anderen Seite – ach was soll’s. Diese ewigen Rechtfertigungen. Wichtig ist, ich bleibe am Ball. Kreativität hin oder her, die Themen gehen nicht aus, ich werde flinker und zuweilen gelingt mir auch ein schöner Satz. Ob sich die Rechtschreibung bessert? Die Zeichensetzung? Vielleicht – auch und wieder nur ein Vielleicht: Es kann sein, dass mir etwas mehr beim Wiederlesen – Redigieren will ich es gar nicht nennen – auffällt. Die Zeichen kommen und gehen bei mir, ob sie aber auch an die richtigen Stellen fallen, weiß ich nicht. Weiterlesen

Jeden Tag ein Gedanke

Das scheint derzeit eine Zielsetzung von philosophieblog zu sein. Derzeit philosophiert Almann über Gott und die Welt. Am Rande des Blogs informieren die Betreiber:

Philosophieblog.de ist ein Blog von studierten sowie studierenden Philosophen.

Grundsätzlich ist es allen Philosophen (mit abgeschlossenen oder aktuell betriebenen Philosophiestudium) erlaubt unter Philosophieblog.de ein eigenes Blog zu eröffnen und Beiträge zu publizieren. Für andere Wissenschaftler, die über Themen der Philosophie schreiben wollen, sind Ausnahmen möglich.

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