Bella Italia

Anwohner demonstrieren gegen Müllverbrennungsanlagen in Italien. Giftiger Feinstaub führt in der Region zu einem Ansteigen der Kerbserkrankungen. Die Richtlienien für die Emmissionen müssen sich wohl in Italien von den deustchen unterscheiden. An anderer Stelle im Netz wird diese erklärt. Es handelt sich um eine ländliche Region, die ursprünglich landwirtschaftlich ausgerichtet war.

Marco erzählt Beppe Grillo in einem Brief die Zusammenhänge für die Proteste in der Region. Die Vorgänge auf dem Video beschreibt er wie folgt:

„… Un gruppo di manifestanti stava aspettando altri gruppi nei pressi del casello autostradale di Grottaminarda. Al passaggio di alcune camionette delle forze dell’ordine qualcuno applaudiva ironicamente. I carabinieri sono passati e anche i poliziotti tranne un paio di furgoni che si sono fermati. Da questi sono scesi alcuni poliziotti che hanno cominciato a malmenare la gente a volto scoperto con pugni e calci e anche con i manganelli. Una scena allucinante ripresa da un coraggioso operatore di Canale 58 che poi è stato costretto a nascondersi in un negozio e a nascondere la cassetta che i poliziotti volevano.“

Der Reporter der für die Aufnahmen verantwortlich ist hat sich nach dem Einsatz in einem Laden vor der Polizei versteckt um das Band vor dem Zugriff der Beamten zu schützen, beschreibt Marco am Ende des Absatzes. Veröffentlicht wurde das Video am 18.02.2008 auf YOUTUBE.

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Bildungsfalle

Gestern bei Maybritt Illner vorbei geschaut. Es ging um G-8, so wie auch in dem Artikel der Zeit, der mit Kinderarbeit titulierte und vorrechnete auf wieviel Stunden Schularbeit Kinder im Gymnasium kommen. Mit einem Mal stellt man fest, dass die Politik in Gefolge der Wirtschaft einem Messbarkeits und Verwertberkeitswahn unterliegt und Schüler (Humankapital) in Systeme zwängt, die -und da war sich die Runde einig- nicht auf die neuen Rahmenbedingungen abgepasst sind. Die Mängel die jetzt zu Tage treten, treten zu Lasten der Eltern und Kinder auf, die wie Versuchskaninchen durch das System geschläust werden.

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Morgens und Abends zu lesen

Der, den ich liebe
Hat mir gesagt
Daß er mich braucht.
Darum
Gebe ich auf mich acht
Sehe auf meinem Weg und
Fürchte von jedem Regentropfen
Daß er mich erschlagen könnte.

Bert Brecht – Kinderlieder 1933-1938

Von einem Pionier

Also, liebe Zweifler an dem Sinn der Aufarbeitung: wir leben mitten drin, alle, in diesen Kräften, die wir entweder zu lesen verstehen, oder eben nicht. Und wenn wir nicht mitleiden mit Gescheiterten (und wer ist nicht gescheitert: Christus, Gandhi, Martin Luther King, Dutschke, Steiner…), dann verstehen wir nichts, wird in uns nicht Neues beginnen.

Arfst Wagner schreibt hier in einem beinahe emotional wirkenden Beitrag so etwas wie einen Apell sich der Geschichtsbetrachung zu stellen. Der Ton wirkt bald schon resignativ.

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Ein Wortbeitrag – Typismus?

Ich biete -ganz ungefragt- meine Meinung zu dem folgenden Satz an, der bei einem Treffen von anthroposophischen Medienschaffenden besprochen wurde:

«[1] Es steht eine Rasse, ein Volk um so höher, [2] je vollkommener ihre Angehörigen den reinen, idealen Menschheitstypus zum Ausdrucke bringen, [3] je mehr sie sich von dem physisch Vergänglichen zu dem übersinnlich Unvergänglichen durchgearbeitet haben.» Während Teil [1] des Satzes für den Rassismusvorwurf missbraucht werden könnte, löst Teil [2] gerade die Bedeutung von Rassen für die Menschheitsentwicklung auf. In diesem und in Teil [3] werden indes deutlich Grade von Höhe und Vollkommenheit aufgestellt. Also diskriminierend?

aus dem Bericht auf TdZ

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Reformen

Neulich, in Italien wurde Herr S. Berlusconi freigesprochen – nicht, weil er die ihm vorgeworfenen Vergehen nicht begangen habe, sondern weil die Dinge wegen derer er angeklagt wurde nicht mehr als Vergehen gelten. Ist das nicht eine hübsche Nachricht? Übrigens wurde das entsprechende Gesetz in der Regierungszeit von Herrn S. Berlusconi geändert. Nun ja: Italien.

Dass es zunächst eine Klärung dessen, was eigentlich unter Rassismus zu verstehen ist, bedürfe, arbeitete Ravagli heraus. Er wies darauf hin, dass es wenig wissenschaftliche Definitionen von Rassismus gebe. Die von Ravagli selbst entwickelten differenzierten Kriterien in der ‹Erziehungskunst› Nr. 11/2007 wurden Anlass für eine Beschäftigung mit einem Satz aus Rudolf Steiners Buch ‹Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?›

aus dem Bericht auf TdZ