WEB 2n0ll

Ich habe nur am Rande mitverfolgt, dass es derzeit eine Diskussion über Sinn und Unsinn des WEB 2.0 gibt. Noch kenne ich die jeweiligen Positionen und deren Vertreter nicht alle. Auf der Seite der Bloggerszene steht Frau Mercedes Bunz und ExLissa, wer auf der anderen Seite steht muss ich mir noch erarbeiten.

Es steh das Web 2.0 in der Kritik stark im Privaten und damit auch mancherorts ins Triviale abzugleiten. Die Kritik machte das beispielsweise an den Onlineangeboten von Spiegel etc. fest, deren Artikel dann erst einen großartigen Zulauf erhielten, wenn die Wortfamilie SEX im Text enthalten sei. Das nur als plakatives Beispiel. Die Sorge des Kritikers ist weiterhin,. dass das Web 2.0 zu einer Abwendung der „Qualitätsmedien“ führen könne und somit, wenn ich mich nicht irre der Gesellschaftliche Konsens verloren ginge, bzw. nicht mehr geübt würde. Wohlgemerkt, ich zitiere hier nicht, ich interpretiere das Gehörte und kenne die Quelle nicht mehr.

Ich kann einen Teil der Kritik nachvollziehen, gerade den letzten Gedanken. Bei meinen Streifzügen erscheint ein Cross-Over selten umgesetzt zu werden. Der Mix und die Lautstärke öffentlicher Medien, mit der Möglichkeit ihrer Bezüge und Bezugspunkte bietet eine Einsame Blogexistenz nicht. Die Verästelung ins unendliche ist auch nicht real sondern immer nur virtuell, für Blogger eine Art transzendentaler Glaubensinhalt. Und die Verästelung tut auch nicht gut. Ich nutze nur noch wenige Bezugspunkte meiner Bloggroll. (Ich werde wohl auch bald ein paar Änderungen vornehmen)

Links werden nachgereicht….

2 Antworten

  1. Der Begriff ‚Web 2.0′ entfaltete sich meines Erachtens aus ein paar Bedürfnissen. 1. Man möchte sich gerne von der DotCom-Blase absetzen (vor allem ein Interesse von Neugründungen und Firmen). 2. Man möchte den Eindruck einer Sprunghaften Entwicklung des Internets entwickeln; „Leute wir haben jetzt die 2-Meter Marke erreicht!!“ (ein Interesse von Leuten die große Teile ihrer Freizeit im Netz verbringen aber etwas vermissen).

    Das dürften die Hauptbedürfnisse für die Schaffung dieser gedachten Grenze in der Webentwicklung sein. Über das erste Interesse will ich nix sagen … ich rege mich schon beim drüber nachdenken auf. Das zweite ist ein Bedürfniss nach persönlichem das im Internet geschaffen werden muss … so gesehen ist das Web2.0 aus dieser Sicht ein Wunsch.

    Das ganze Web2.0 macht aber ohne einen Benutzer2.0 überhaupt keinen Sinn. Der Wert von Seiten wird immer noch wie zu Web0.01 in Zugriffen gemessen und die Benutzer0.01 suchen halt immer nur Pornos. Sie suchen sie am liebsten an Orten wo sie garantiert nie Pornos finden werden … keine Ahnung warum, aber is so. Es gibt verdammt viele Benutzer die vom Internet vor allem Pornos erwarten … kein Wunder denn Porno ist auch der Hauptinhalt des Internets. Google spuckt zu ’sex‘ eine halbe Milliarde Ergebnisse aus … und der Benutzer0.01 der nicht mal Google benutzen kann fängt an in diesem Ergebnissen rumzuklicken. Masse war noch nie ein Kriterium für Qualität … aber man versucht mit dem Web2.0 eine Qualitätsoffensive gegen die Masse.

    Man nennt es Web20.0 weil man möchte das die Leute das Internet anders neu entdecken … aber es ist ein linearer Fortschritt. Versionsnummern an ein Projekt zu tackern das von der Entwicklung des Benutzers abhängiger ist als von der Technik ist für mich ein Euphemismus.

  2. Hihihi!

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