Methoden

Dank der Themen der Zeit folgendes gefunden: methodos.

eine Verein rund um eine Gruppe Schüler, die selbstverwaltet in ihr Abitur gehen wollen. Sie organisieren ihren Unterricht selbst, engagieren Lehrer, suchen sich ihre Lehrbücher selbst aus und unterrichten sich auch gegenseitig. Die Lehrer sind Berater und Unterrichtsstunden eher wie Seminare organisiert.

Zu den Berichten in den Zeitungen

Aus einem Kommentar von mir zum Zeitartikel und der Sache ein paar Gedanken zum mitdiskutieren:

Das Ausscheren aus den öffentlichrechtlichen Systemen kann nicht gesellschaftliches Modell werden. Warum sich allerdings öffentlichrechtliche Systeme einer ganz eigenen Vernunft verschreiben, ist auch nicht einleuchtend. Selbst die dem Rationalen verschriebenen Frontal21-Redakteure verfassen entsetze Berichte über die Folgen einer kurzsichtigen Bildungspolitik, die zu überforderten Kindern mit bis zu 40 Stunden Bildungsarbeit die Woche führen, ohne Bildung für künstlerische, philologische und musische Inhalte! Ziel ist Bildung Produktionsbedürfnissen unterzuordnen. Was aber wenn dieselben Schüler dann eines Morgens aufwachen und feststellen dass sie als Produzenten nicht gebraucht werden? Kritik muss den Gestaltern aufgebürdet werden, jene die mit ihren Mitteln Gesellschaft lenken. Dass ist m.E. die Politik. Solange sie sich als unfähig erweist zerbricht vor unseren Augen auch gesellschaftlicher Zusammenhalt. Jeder sucht dann die Nische, die er für sich und die Seinen förderlich findet. Letztlich geschieht da in Freiburg, was sich die Politik wünscht: Eigeninitiative. Sehr liberal, Kapital und Beziehungsgesteuert – bestimmt – und auch: Elite bildet Elite aus – aber vielleicht werden dass jene sein, die Systeme ändern können, weil sie selbst etwas probiert haben. Ich bin übrigens überzeugt, dass die das packen können.

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38 Antworten

  1. Sehr geehrter Herr Lichte,

    wie ich lesen konnte nehmen sie die Idee von Martin auf und werden einen Blog online stellen. Ich finde das einen sehr guten Ansatz. Dann können Sie die Themen ja auch so stellen, dass man immer aktuell informiert ist was in der Szene so läuft und ich könnte darauf Bezug nehmen. Der Stern gehört nicht zu meinen Quellen, insofern danke ich für Ihren Hinweis. Die Sache wird noch eine Weile gären, da bin ich sicher. Es wird Möglichkeiten sich zu Wort zu melden geben, auch darin bin ich sicher. Da Sie ja die Links gesetzt haben ist der Artikel einsehbar und damit kommentierbar. Ich werde es aus Prinzip nicht mehr tun können – ich lass mir das nicht gerne aufzwingen, wenn sie verstehen, was ich meine. Mit ein Grund der hier herrschenden Ruhe ist das Gefühl institutionalisiert geworden zu sein. Da büßt man Freiheiten ein. Außer einiger netter Hinweise, dass man auf mich wartet (siehe Anette) – was ja wirklich abwartend gemeint ist, wurde die Ruhe von niemanden angetastet. Bis eben. Sie werden jetzt moderiert Her Lichte, mir geht das mit Ihnen immer zu schnell und gegen meine Interessen.

    Viel Erfolg mit Ihrem Blog

    marco jansen

  2. Sehr geehrter Herr Lichte,

    Da schreibt Herr Lambig; „Du (nerone) hast hier Leute auf dem Blog, die nicht an einem Gespräch und nicht an den von dir gesetzten Themen interessiert sind, sondern eine Agenda haben.“
    Und knapp einen Monat nachdem sich hier alle duch diese deutlichen Worte an die Themen halten ist es für Sie genug: Es wird ein dicker Beweis dafür das Herr Lambig absolut recht hat hier druntergepostet. Mit zwei Links die mit klassischer Waldorfpädagogik und mit Rassismus zu tun haben … nicht im entferntesten aber mit selbstorganisiertem Unterricht.

    Sie sind einer von denen mit einer Agenda und mit dem Bestreben ganz bestimmte Themen zu diskutieren. Das können sie tun wenn sie einen eigenen Blog haben, da haben sie die Themen zu Schwerpunkten machen die Sie für wichtig erachten. Aber es ist hochgradig unhöflich in anderen Bogs Themen zu verändern um sie für Ihre Agenda zu benutzen. Sie machen sich damit keine Freunde und der Sache für die sie kämpfen auch nicht.

    Legen Sie ihr eigenes Blog an!

  3. […] Wozu hat man Freunde. Ich kann auf den Kommentar von Julio nicht verzichten. Es erscheint mir durchaus sinnig darauf hinzuweisen, dass ein Beitrag […]

  4. @Försterliesel

    Genau!

    Also kurz, nerone:

    Husch, husch zurück ins Harmonie-Körbchen!

    Julio hat’s bereits mehrfach befohlen und der Liebesentzug ist jetzt nur noch durch Gehorsam zu vermeiden.

  5. Liebe Försterliesel,

    keine Angst, ich vefolge auch noch größrere Ziele …

    … auch wenn es nicht, Zitat Julio, der „Kampf gegen den Drachen“ ist. Den überlass ich doch lieber gestandenen Anthroposophen mit ihren, Zita Julio, „substanziellen Beiträgen“ …

    viel Spaß auch noch und

    Tschüß!

    (Lieber Nerone, tut mir Leid, für den Schaden, den ich hier mal wieder angerichtet habe. Meine Adresse haben Sie ja, falls Sie doch mal locker plaudern möchten)

  6. @Julio: so deutlich hätt ich mich das nie zu sagen getraut! Vielleicht aber hat Nerone so halbbewußt das Konzept: raus mit der Emotion, mal abladen und dann friedlich sichten und bereden… eben so therapeutisch-analytisch, hm? Lichte, ein Rumpelstilzchen, verfolgt eifrig und erwischt manche seiner kleinen Ziele auf diesem gepolsterten Abenteuerspielplatz.

  7. Hallo Nerone,

    ich kapiere echt nicht, wie du dir Zug um Zug und jedes Mal wieder aufs Neue die Diskussion aus den Finger nehmen lässt.

    Du stellst ein Thema vor: ein bestimmtes Schulmodell. Drei Kommentatoren gehen darauf ein. So weit so gut

    Dann kommt wieder ein beseelter Frontkämpfer mit Neigung zur Denunziation daher, stellt einen fadenscheinigen Bezug zur Waldorfpädagogik her, nur um ein ganz anderes Thema zu puschen: Seine Empörung darüber, daß ein Anthroposoph darauf aufmerksam macht, daß Guru Steiner Kampfmethaphorik benutzt (damit hat der Anthro nebenbei doch Recht: natürlich hat’s die alte Gnostikerschrecke mit Kampf des Lichts gegen das Dunkle etc. Wer behauptet denn ernsthaft, dass die Anthroposophie in dieser Hinsicht weniger gemeingefährlich ist als die christlichen oder sozialistischen Welterrettungstraditionen?)

    Du liest diesen Anthro nicht, du schätzt ihn nicht, du hälst es auch für Blödsinn. Aber schwuppdiwupp findest du dich in einer Diskussion wieder, von wem auf einmal du dich alles zu distanzieren hast. Geht’s noch, Nerone?

    Und dann wird von der gleichen Gestalt dein Thread auch noch benutzt, um die Rezension einer weiteren anthroposopschen Zeitschrift brandzumarken, die eine rechtsradikale Zeitung bespricht, die wiederum die anthroposopische Zeitschrift rezensiert. Zugegeben, so politisch blöd wie die Info3 Rezension muß man erstmal daher kommen, aber: auch das war nicht dein Thema. 26 Beiträge lang.

    Ich sag’s nochmal: Du hast hier Leute auf dem Blog, die nicht an einem Gespräch und nicht an den von dir gesetzten Themen interessiert sind, sondern eine Agenda haben. Sie zerschießen dir beliebig die Diskussion für ihre Mission, denn ihre Mission ist ja von höheren Werten beseelt (das ist ihr „Kampf gegen den Drachen„). Du bist bis jetzt nicht in der Lage, dem Einhalt zu gebieten, trotz mehrfacher Aufforderung seitens jener Diskutanten, die die hier substanzielle und nicht nur rhetorische Beiträge geliefert haben. Entweder du lernst es oder du kannst es vergessen, daß die von dir gesetzten Themen geachtet werden. Und du verlierst die guten Leser, dafür bekommst du dann den Abschaum, der sich an Flamewars aufgeilt.

    Cheers

  8. Worauf Felix Hau und „inmedia“ nicht hinweisen (siehe besonders die beiden letzten Absätze):

    http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/402164

    Süddeutsche Zeitung, Feuilleton, 15.10.2007 
     
    „Fehler der Weltgeschichte: Rassismusklage gegen Rudolf Steiner Verlag

    VON ALEXANDER KISSLER

    Keine Zweifel kannte ein 27-jähriger Nachwuchswissenschaftler, ein Anarchist und Bohemien: Das Judentum habe „sich längst ausgelebt, hat keine Berechtigung innerhalb des modernen Völkerlebens, und dass es sich dennoch erhalten hat, ist ein Fehler der Weltgeschichte, dessen Folgen nicht ausbleiben konnten.“ Weil aus dem Dandy der Gründer der Anthroposophie wurde, sind seine frühen Arbeiten noch immer erhältlich. Rudolf Steiner kann heute so gelesen werden wie 1888 in der „Deutschen Wochenschrift“ – unkommentiert, distanzlos. Dagegen hat nun die Basler „Aktion Kinder des Holocaust“ Einspruch erhoben und den Rudolf Steiner Verlag (Dornach) wegen Rassendiskriminierung angezeigt.

    Im Wien des Jahres 1888 las Steiner eifrig Max Stirner und Friedrich Nietzsche, arbeitete sich in Goethes naturwissenschaftliches Werk ein. Er entdeckte die „göttliche Freiheit“ im eigenen Ich. Sein Geld verdiente er als Hauslehrer in der Familie des jüdischen Baumwollhändlers Ladislaus Specht. Die antisemitischen Umtriebe eines Karl Lueger oder Georg von Schönerer stießen ihn ab. Dennoch postulierte er in einer Buchbesprechung die Überlebtheit des Judentums: „Den Juden selbst muss ja zuallererst die Erkenntnis aufleuchten, dass alle ihre Sonderbestrebungen aufgesogen werden müssen durch den Geist der modernen Zeit.“ Das Judentum sei ein überflüssiges Überbleibsel der Vergangenheit, und „wir meinen hier nicht die Formen der jüdischen Religion allein, wir meinen vorzüglich den Geist des Judentums, die jüdische Denkweise.“

    Hang zum Schematisieren

    Der Aufsatz aus der „Deutschen Wochenschrift“, die Steiner von Januar bis Juli 1888 redigierte, fand Eingang in Band 32 der Gesamtausgabe. Dieser wurde zuletzt im Mai 2004 herausgebracht. Ein Verkaufsschlager sind die „Gesammelten Aufsätze zur Literatur“ nicht, aber eben auch kein Muster an Seriosität oder Sensibilität. Die knappen „Hinweise“ am Ende der 600 Seiten ersetzen keinen wissenschaftlichen Apparat. Nicht eine Zeile rückt die Anmaßung, das Judentum habe seine Existenzberechtigung verloren, gerade. Der Basler Theologe Ekkehard Stegemann nennt es unbegreiflich, dass der Verlag Texte mit antisemitischer Tendenz „unkommentiert immer wieder auflegt.“ Stegemann fasst in einem Aufsatz zusammen: „Steiners Verhältnis zum Judentum ist (. . .)durch keinerlei nähere Kenntnis von dessen Kultur-, Religions- und Literaturgeschichte getrübt.“ Steiner sei einem „Religions-, Rassen- und Völkerdarwinismus“ erlegen, demzufolge das Judentum in der Menschheit keinen Platz mehr habe. Die jüdische Mission habe darin bestanden, „den Sonnengeist im Christus Jesus leiblich hervorzubringen.“ Steiner warf der „Jehova-Anschauung“ vor, ihr fehle die Seele.

    Steiners Hang zum Schematisieren führte in die „klassische Falle der Schablonen fremdenfeindlichen und antisemitischen Denkens“ (Stegemann). Dieser Einschätzung schließt sich der Gründer der „Aktion Kinder des Holocaust“ an. Der psychologische Berater Samuel Althof beantragte Strafverfolgung bei der Staatsanwaltschaft Solothurn. Eine kommentierte Neuauflage oder ein Beiblatt will Althof erreichen. Der Text von 1888 belege, „dass Rudolf Steiner ein Rassismusproblem hatte.“ Es sei ein „entwürdigender und tief verletzender Vorgang“, wenn man den Juden das Existenzrecht abspreche.

    Das Schweizerische Strafgesetzbuch verbietet, „öffentlich Ideologien zu verbreiten, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind.“ Aus demselben Grund sollen jetzt auch in Deutschland die Gerichte entscheiden. Wegen Band 32 hat Buchautor Michael Grandt („Waldorf Connection“) eine Strafanzeige bei der Kriminalpolizei Balingen eingereicht. Er wirft dem Verlag Volksverhetzung vor.

    Ob es zu Prozess und Urteil kommen wird, bleibt ungewiss. Ende September ist der Versuch gescheitert, zwei Bücher Steiners auf den Index jugendgefährdender Schriften zu setzen. Die Bundesprüfstelle bekräftigte zwar, Steiners Spekulationen über die „passive Negerseele“ und die zukunftsfähige weiße „Jupiterrasse“ seien „aus heutiger Sicht als rassistisch zu bewerten.“ Eine Zensur fand jedoch nicht statt, weil der Verlag einer Selbstverpflichtung zustimmte. Innerhalb eines Jahres müssen kommentierte Neuauflagen von „Die Mission einzelner Volksseelen“ und „Geisteswissenschaftliche Menschenkunde“ erscheinen.

    Zu einer solchen Lösung scheint man auch im Fall von Band 32 womöglich bereit. Der Verein „Nachlassverwaltung Rudolf Steiner“ erklärte laut „Basler Zeitung“, man könne sich ein Beiblatt vorstellen. Der Leiter des Steiner Archivs hingegen, das die Gesamtausgabe betreut, Walter Kugler, bezweifelte im Fernsehsender „Tele Basel“ die Deutungen Stegemanns und Althofs. Kugler hält die inkriminierten Aussagen nicht für antisemitisch, sondern für „judenkritisch, und das muss eigentlich erlaubt sein, sonst dürfen wir gar keine Kritik mehr üben.“ Steiner liefere keine Glaubenssätze, sondern „Aspekte zum Nachdenken“. Im übrigen, bekräftigte Kugler auf Nachfrage, sei „allen inzwischen klar, dass es bei Steiner weder Antisemitismus noch Rassismus gibt. Jedoch können einzelne Sätze Steiners, aus dem Kontext gerissen, aus heutiger Sicht als rassistisch gedeutet werden.“

    Die „jüdische Denkweise” sei für Steiner der „Glauben an einen abstrakten Monotheismus“ gewesen und eine „Gebots- oder Pflichtethik, die sich aus der Offenbarung ableitet“. Steiners Ziel war es, „den Zwang des moralischen Gesetzes zugunsten der individuellen Freiheit zu überwinden.“ Die christlichen Kirchen habe er nicht minder stark kritisiert. Außerdem müsse man „die innerjüdische Diskussion rund um die Assimilationsbemühungen und -verwerfungen aus dem 19. Jahrhundert sehr gut kennen, um das, was Steiner über das Judentum (und nicht über Juden) sagte, richtig einordnen zu können.“

    Zu welchem Ergebnis die Debatten auch führen werden: Erst auf Anregung von außen und oft sehr widerwillig stellt sich die Anthroposophie dem schwierigen Erbe ihres Gründers. Dass Rudolf Steiner neuerdings bedenkliche Anhänger findet, belegt die Notwendigkeit einer raschen, wissenschaftlich seriösen Aufarbeitung. Nur so kann ein zweiter „Fall Johannesberg“ vermieden werden: Auf dem brandenburgischen Gut sollte ein „Waldorflandschulheim“ unter der Leitung des NPD-Funktionärs Andreas Molau entstehen. Der „Bund der Waldorfschulen“ ging daraufhin gegen den Namensmissbrauch vor. Noch in der Septemberausgabe des NPD-Parteiblattes „Deutsche Stimme“ hatte der ehemalige Waldorflehrer Molau dargelegt, warum Waldorfschulen „eine Oase für alle Zeitgeistgeschädigten“ seien und eine „gute deutsche Sache“. Molau beruft sich auf Steiners Satz, „das deutsche Wesen“ müsse „in der Weltentwicklung seine Mission erfüllen“ und „die rein äußere materialistische Weltanschauung“ erheben zur „ideellsten spirituellen Höhe.“

    Im letzten Augenblick hat sich nun ein neuer Käufer für „Gut Johannesberg“ gefunden. Ein Steuerberater aus Köln erwarb die Immobilie. Molau sucht nach einem anderen Objekt.“

  9. Lieber Felix,

    wer in Absurdistan reitet, bei Wind und vor allem bei NACHT, sollen doch mal lieber andere beurteilen, z.B. Nerone.

    Ich jedenfalls würde mich nicht bei der „JungenFreiheit“ bedanken und das dann auch noch via anthroposophischem Newsletter „inmedia“ publik machen.

    Schon gar nicht würde ich mich bei den Ultra-Rechten dafür bedanken, dass sie die einzigen sind, die den Bericht der Niederländischen Untersuchungskommission zum Thema Rassismus bei Steiner verstanden haben und ihn zu würdigen wissen … wirft ein ganz neues Licht auf die „Qualität“ dieses Berichts. Danke für den Hinweis!

  10. Sie bekommen aus der anthroposophischen Welt bestimmt Riesenzustimmung dafür, dass Sie sich bei der “Jungen Freiheit”, NPD, bedanken:

    Nee, Herr Lichte, ganz im Gegenteil.
    Abgesehen davon, dass die „Junge Freiheit“ ein demokratisches Presseorgan am rechten äußeren Rand ist und im Gegensatz zur NPD auch nichts tut, um den Verdacht aufkommen zu lassen, dass diese Grenze überschritten werden soll, haben Sie irgendwoher ein ganz merkwürdiges und irreales Bild von der anthroposophischen Bewegung. Ihre bizarre Ahnungslosigkeit ist schon wieder so lustig, dass man vor Vergnügen quaken könnte.
    Die anthroposophische Bewegung besteht zu etwa 95% aus linksalternativem Publikum. Man ist dort bis zur Hut- – Entschuldigung: Kopftuch- oder Käppi- – Kante grün, wahnsinnig tolerant, findet Bushs USA und die Politik Israels ganz übel, hält Werte für die Geschwister von Napalm und AgentOrange und würde selbstverständlich alles tun, damit niemand merkt, dass Otto Schily oder Peter von Siemens Affinitäten zur Anthroposophie haben bzw. hatten.

    Ich weiß nicht, wo Sie da langreiten; aber es ist definitiv in der Nähe von Absurdistan-Mitte.

  11. Werter Herr Nerone

    „Distanziert habe ich mich schon mal. Muss man das gleich mehrfach machen?“

    Vorschlag: Pinnen Sie sich ein Brett vor den Kopf mit der Aufschrift: Distanziert!

    Einige Probleme sollten damit behoben sein können. 🙂

    hlg Waldorf

  12. Darf ich mich mal anmelden: ich mag Felix Hau und Heinz Zimmermann, denn die haben meine Bewerbung nach Uebersee und die Einreisepapiere verursacht.

    Eigentlich mag ich sogar noch ein paar mehr. Eigentlich sogar alle. Das sag ich nur ganz leise.

    So oder ähnlich

  13. Dass Sie, Felix Hau, und die gesamte Redaktion von info3 nicht fragen, ob Sie „die anderen“ vertreten dürfen, müssen Sie nun wirklich nicht erklären.

    Sie bekommen aus der anthroposophischen Welt bestimmt Riesenzustimmung dafür, dass Sie sich bei der „Jungen Freiheit“, NPD, bedanken:

    http://www.info3.de/wordpressnews/?p=79

    „Kollegen-Kritik

    Die „Junge Freiheit“ – nun ja, wer sie denn mag, und wer sie denn braucht. In der Ausgabe vom 19. Oktober jedenfalls kommt auch Info3 vor, im Kulturteil nämlich und in der Rubrik „Zeitschriftenkritik“. Dabei fällt der Blick in unsere September-Ausgabe sehr sachlich aus: Kritiker Werner Olles referiert den Leitartikel über „Ideen-Wirtschaft“ und hat sich außerdem dafür interessiert, wie sich Info3 zu den unter Rassismus-Verdacht geratenen Passagen aus dem Gesamtwerk Steiners verhält. Spätestens hier hätte ich von einem am rechten Rand positionierten Blatt Seitenhiebe in Sachen „politisch korrektes Verhalten“ gegen uns erwartet – Fehlanzeige. Statt dessen folgt, man muss schon fast sagen, eine Ausnahme-Passage in der versammelten Medienlandschaft Deutschlands, weil hier einmal schlicht der Sachverhalt referiert wird, den die Niederländische Untersuchungskommission zum Thema Rassismus bei Steiner bereits vor Jahren veröffentlicht hat: zwölf nach heutigem Recht justiziable „Stellen“ und 50 diskriminierend wirkende Passagen auf 90.000 Seiten Gesamtwerk, aber keine „Rassenlehre“. Ob man sie nun mag, ob man sie nun braucht, die „Junge Freiheit“ – und wenn jetzt tausendmal die Steiner-Kritiker von Linksaußen hier aufjaulen – dafür Respekt.“

  14. Und das ist das eigentliche Thema: “Ihr” gebt vor, völlig unabhängig Eure eigene Waldorfwelt, Anthroposophie-Interpretation, leben zu können. Könnt Ihr das?

    Wie kommen Sie denn auf die Idee, dass wir’s nicht können?

    Die Politik machen jedenfalls andere. Die fragen Euch gar nicht erst, ob sie Euch vertreten dürfen.

    Ja – das ist sowohl eine Stärke als auch eine Schwäche der anthroposophischen Szene, wie Martin schon ausgeführt hat. Es gibt keine Institution, die alle Anthroposophen vertritt – da kocht jeder sein eigenes Süppchen; allenfalls gibt es berufsspezifische oder sachlich begründete Zweckbündnisse. Dass die Anthroposophische Gesellschaft als solche seit jeher „keine Meinung“ zu irgend etwas hat – und zwar nach innen genau so wenig wie nach außen -, ist bereits ein running gag.
    Ich frage die „anderen“ allerdings auch nicht, ob ich sie vertreten darf, wenn wir mit info3 anthroposophische Kurse fahren, die ganz allein auf unserem Mist gewachsen sind.

  15. Das mit der Politik kommt mir irgendwie bekannt vor 😉
    Warum sollte das in der Antrowelt anders sein als in der ‚großen Politik‘? Oder fühlen Sie sich dadurch vertreten was die Damen und Herren in Berlin so für Sie entscheiden? Haben die Sie jemals gefragt?
    Ob man eine ‚völlig unabhängige‘ Waldorfwelt leben kann weiss ich nicht. Ich denke man währe sehr sehr einsam wenn man es versuchen wollen würde. Man kann aber, und darin liegt eine der Stärken und Schwächen der Antroprosophie, Antroprosophie leben ohne eine Leitfigur oder einen Guru zu haben. Es gibt viele die trotzdem eine(n) haben weil es vieleicht anders für sie nicht geht. Ich für meinen Teil weiss das ich wirklich meine eigene Antroprosophie-Interpretation habe … aber ich bin auch aus einer glücklichen Position herraus gestartet aus der es einfacher ist die Schwächen ‚großer Antroprosophen‘ zu erkennen. Unabhängig bin ich aber deswegen trotzdem nicht davon.

  16. Hartwig Schiller hat 2 Jobs.

    Und das ist das eigentliche Thema: „Ihr“ gebt vor, völlig unabhängig Eure eigene Waldorfwelt, Anthroposophie-Interpretation, leben zu können. Könnt Ihr das?

    Die Politik machen jedenfalls andere. Die fragen Euch gar nicht erst, ob sie Euch vertreten dürfen.

  17. Wenn die ganze Antrowelt schön deterministisch währe dann könnte einem so eine Liste tatsächlich helfen ultimativ zu entscheiden wem man sein ganzes Vertrauen schenkt. Wem man blind glaubt ohne selbst mitzudenken, wem man folgt und wen man zu dem Fachman erklärt der man selbst nicht sein will.
    Wenn man allerdings diese Kritik ernst nimmt das die Antroprosophie blind einem Menschen folgt der vor 82 Jahren gestorben ist und der nicht die reine Lichtgestalt war, als die man ihn zu verklären versucht … dann kann man nicht ernsthaft jemanden suchen der einem als personifizierter Antroprosophiegelehrter den Weg aus oder in diesem Konflikt zeigt. Genausowenig wie die Antroprosophie eine neue Lichtgestalt ausfindig machen kann/sollte der/die mit seiner Helligkeit/Heiligkeit an die Stellen treten soll an denen sich nicht mehr ignorieren läßt das Steiner ’nur‘ ein Mensch gewesen ist.

    Ich lesen diesen Blog eben weil Nerone eine eigene Sichtweise hat und die Antrowelt nicht im Schlagschatten einer ‚großen Persönlichkeit‘ mit echtem Antrojob (TM) sieht. Andernfalls würde ich warscheinlich den Blog jener großen Persönlichkeit lesen.

    PS: Gibt es eigentlich zwei ‚Hartwig Schiller‘ oder hat der nur zwei Jobs?
    PPS: Sind wir nicht ein bisschen Offtopic?

  18. „… habe ich einige zur multiplen Auswahl aufgelistet.“

    Sehr fleißig!

    Bitte noch ergänzen (alphabetisch):

    Andreas Neider

    Horst Mahler

    Andreas Molau

    Lorenzo Ravagli

  19. „Und Ihre Liste kapier ich nicht: Was soll der Mix von Gegnern und Befürwortern der Anthroposophie?“

    Tja, Herr Lichte – was könnte das sollen?
    Meine Frage war nicht: „Welchen Andreas Lichte halten Sie für besonders gegnerisch?“, sondern: „Welchen Anthro-, Steiner- und Waldorfkritikern schenken Sie Vertrauen?“ – und dann habe ich einige zur multiplen Auswahl aufgelistet.

    Nur zu!

  20. Das ist kein Spiel.

    Das war die Aufforderung an Nerone, endlich mal zu sagen, wo er steht. Mir mitzuteilen, wer ihm überhaupt kompetent erscheinen KÖNNTE.

    Momemtan kommt mir Nerone vor wie: „Steht ein Mann im Anthro-Wäldchen“.

    Und Ihre Liste kapier ich nicht: Was soll der Mix von Gegnern und Befürwortern der Anthroposophie? Ist das eine so subtile Verwirrungsstrategie, dass Sie selbst nicht mehr durchblicken?

  21. O – das ist ein schönes Spiel!
    Haben Sie da auch Dossiers zur Überprüfung der Stimmabgabe angelegt, Herr Lichte?

    Da will ich doch gleich noch eine andere Liste zur Abstimmung einstellen – in alphabetischer Reihenfolge (ist in meinem Datenschrank so angelegt) und ohne Anspruch auf Vollständigkeit (wir arbeiten noch an der Sache).
    Welchen Anthro-, Steiner- und Waldorfkritikern schenken Sie Vertrauen?

    Samuel Althof
    Ted A. van Baarda
    Jan Badewien
    Heiner Barz
    Andreas Baumann-Bay
    Lydie Baumann-Bay
    Markus Beauchamp
    Peter Bierl
    Jutta Ditfurth
    Thomas Gandow
    Nicole Glocke
    Guido Grandt
    Michael Grandt
    Christian Grauer
    Sebastian Gronbach
    Marcus Hammerschmitt
    Sven Ove Hansson
    Felix Hau
    Jens Heisterkamp
    Rolf Henrich
    Jana Husmann-Kastein
    Reinhard Karst
    Josef Kraus
    Andreas Lichte
    Klaus Prange
    Wolfgang Treher
    Paul Albert Wagemann
    Reinhard Wiechoczek
    Helmut Zander

  22. Lieber Nerone,

    auch wenn ich es wollte: ich kann Sie nicht auf die Liste setzen, weil Sie keine offizielle Funktion in der Waldorfpädagogik/Anthroposophie haben. Oder?

    Falls Sie doch ein Amt ausüben, lassen Sie es mich bitte wissen.

    „Robin Schmidt“ kenne ich übrigens auch nicht näher. Hab ihn mal für Sie aufgenommen: Er wurde mir von Helmut Zander als „besonders liberaler Anthroposoph“ empfohlen. Finden Sie doch mal mehr heraus.

  23. Herr Lichte,
    um das zu verkürzen. Schreiben sie mich doch einfach auch auf die Liste. Sie wissen doch womit ich mich beschäftige, was ich online lese, etc.
    Lachnummern sind nicht mein Stil. Ich sage was ich ablehne und wem ich zustimme, wenn es mir über den Weg läuft. Ich führe keine Listen. Ich leiste es mir außerdem manches zu ignorieren. Und ich leiste es mir auch mit solchen zu sprechen und den Kontakt aufrecht zu erhalten, deren Positionen ich nicht unbedingt teile.

  24. Lieber Nerone,

    nachdem Sie Sebastian Gronbach, info3, zur offiziellen Lachnummer erklärt haben, würde ich doch gerne einmal erfahren, wem von den unten aufgeführten Kandidaten Sie Ihr Vertrauen schenken:

    Das Info3-Team (ohne Gronbach, versteht sich):

    Ramon Brüll

    Felix Hau

    Jens Heisterkamp

    Amnon Reuveni

    Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft:

    Heinz Zimmermann

    Cornelius M. Pietzner

    Virginia Sease

    Sergej Prokofieff

    Paul Mackay

    Bodo v. Plato

    Anthroposophische Gesellschaft Deutschland:

    Hartwig Schiller

    Justus Wittich

    „Bund der Freien Waldorfschulen“:

    Sylvia Bardt

    Alain Denjean

    Ruprecht Fried

    Bernd Ruf

    Hartwig Schiller

    Thomas Krauch

    Hansjörg Hofrichter

    Christian Boettger

    Thekla Walker

    Walter Hiller

    Hans-Jürgen Bader

    Stefan Leber

    „Erziehungskunst“:

    Mathias Maurer

    Loranzo Ravagli

    Dr. Ariane Eichenberg

    Peter Loebell

    „Die Theoretiker“:

    Peter Schneider

    Michael Kranich

    Manfred von Mackensen

    Ernst Schuberth

    Dirk Randoll

    Heiner Barz

    Christoph Lindenberg

    Robin Schmidt

    Andreas Neider

    Wilfried Jaensch

    Michaela Glöckler

    Reinhard K. Sprenger

    „Die Hardorps“:

    Dr. Detlef Hardorp

    Benediktus Hardorp

    „Herr und Frau Grundeinkommen“:

    Götz Werner

    Rahel Uhlenhoff

    „Die Buchhändler“:

    Jonathan Stauffer

    Dr. Walter Kugler

    Dr. Jörg Ewertowski

    „Waldorf-PR“:

    Rüdiger Sünner

    Michael Mentzel

    „Mr. Emanzipation“:

    Wolfgang Stadler

    „Schöne Frauen“:

    Martina Maria Sam

    Hildegard Backhaus

    Kerstin Decker

    „Anonymus“:

    „Försterliesel“ aka „?“

    „Andere“:

    ???

  25. Grauerhupferl – bist Du ein Waldwesen oder ein blogbeing? Auf jeden Fall: Willkommen!

  26. “ :-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))“

    :-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

  27. es wäre sicher unpassend, wenn ich – ich, der “böse Kritiker” – Sie aufforderte, sich “öffentlich” von Gronbach zu distanzieren …
    Ich fände es aber dringend nötig: er diffamiert doch Waldorf-Eltern und -Schüler…

    :-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

  28. Also außer dem Image, dass er der Waldorfpädagogik aufdrückt konnte ich keinen Bezug zu den Waldorfeltern finden. Ich bin nicht in eine Textexegese gegangen, dafür ist mir der Text nicht wichtig genug. Es ist wieder dieser pastorale Ton darin, den ich nicht so mag. Und die weiteren Inhalte, dieses Michaeligedönz und der Krieger des Lichtes ist mir ein wenig zu wenig um mich darüber aufzuregen. Auch weiß ich gar nicht wem der Gronbach da zuruft. Ich glaube doch eher er kämpft mit den eigenen Gespenstern, als dass er diffamiert, geschweige den vertritt. Es gab eine Auseinandersetzung dazu, die von M. Eggert (Egoisten) lanciert wurde, indem dieser Gronbach aufrief doch deutlicher auf den privaten Charakter seines Blogs aufmerksam zu machen, als der Titel „Anthronrw“ vermuten ließ. Das ging ein Weile hin und her, entsprechende Zusätze findet man jetzt in Untertiteln, vielleicht nicht deutlich genug, aber immerhin:

    „Sebastian Gronbach über Anthroposophie
    und die Anthroposophische Gesellschaft
    in NRW und anderswo.“

    Deutlich machte die Aufforderung aber, dass Gronbach vielleicht einige repräsentiert, sicher aber nicht jeden. Ich bin mir auch nicht sicher ob der das überhaupt will.

  29. Oh, dann müsste ich das wohl lesen, wie gesagt, ich versuche ihn nicht zu kommentieren, dass heißt ich lese ihn auch nicht mehr wirklich intensiv, nur überschlägig. Aber repräsentieren tut er mich nicht. Ich fühle mich nicht von ihm vertreten. Zumal ich ja dem Verein gar nicht angehöre. Distanziert habe ich mich schon mal. Muss man das gleich mehrfach machen?

    Mission und Anspruch auf Gefolgschaft ist nicht gleich zu setzen, finde ich.

    Dennoch, ich werde es jetzt mal lesen.

  30. Lieber Nerone,

    es wäre sicher unpassend, wenn ich – ich, der „böse Kritiker“ – Sie aufforderte, sich „öffentlich“ von Gronbach zu distanzieren …

    Ich fände es aber dringend nötig: er diffamiert doch Waldorf-Eltern und -Schüler…

    … und er tut dies in offizieller Mission, nicht als Privatperson. Er vertritt auch Sie nach außen, oder?

  31. Wie soll ich das leise genug sagen, dass es möglichst unbeachtet bleibt? Unter uns, ich versuche den Gronbach nicht mehr zu Kommentieren. Ich will mich mit dieser Sprache nicht beschäftigen und auch nicht mit dessen Impulsen und ideologischen Zuträgern, weil ich es zum einen sicherlich nicht verstehen kann und zum zweiten auch nicht verstehen will.

    Wahr ist sicherlich, dass es eines der Profile der anthroposophischen Landschaft ist, was Gronbach so schreibt. Neben ihm gibt es aber auch andere, die anderes schreiben. Allein den hart geführten Disput rund um WIE und Cohen wurde ausgehend von den Egoisten hier lautstark und ausführlich geführt. In dem Text den sie zitieren, Herr Lichte, sehe ich übrigens allein aus den Zitaten heraus auch schon eine Nähe zu den Gurus aus Übersee und deren Vermengung mit Steinereien. Mit der totalen Waldorfschule hat das aber nicht viel zu tun. Die Schulen folgen glücklicherweise nicht dem lyrischen Output im Netz sondern ihrer ganz eigenen trägen Dynamik. Finde ich…

    Gronbach hat mit „den Waldorfeltern“ nichts gemein und als deren Wortführer sicher nicht zu gelten. Wer Gronbach kennt liest Info3 und das Internet. Er ist ja nicht Papst. Ich denke auch, dass Gronbach sich nicht als Sprecher der Waldorfeltern sieht. Täte er das, würde ich heftig an dem Baum rütteln auf den er sich setzt.

  32. Wollt Ihr die totale Waldorfschule?

    Liebe Waldorf-Eltern: Aufgepaßt!

    Vergeßt, Zitat Sebastian Gronbach, „die ganzheitliche Lebensweise“, „die Herzen, die Gedanken haben“, „die Äpfel, die bei Vollmond geerntet werden“, vergeßt eure „Kinder in Schafwolle“ und „das Verständnis des fremden Wollens“.

    Denn jetzt geht es um mehr: „Der Kampf gegen den Drachen in der Michaelszeit 2001 ist mit einem Mal zu blutigem Ernst geworden, die Anthroposophie ist [jetzt] zu einem geistigen Kampf gezwungen, der sich nicht [mehr] um die Trennung von geistiger und physischer Ebene schert …“

    Weg mit dem „pazifistischen 68er Geist, der das Selbstbild der Anthroposophie einseitig geprägt hat!“

    „Denn das Gute ist mehr als nett, mehr als lieb, mehr als das Gegenteil von schlecht. Das Gute hat es schwer, weil es sich in eine passiv-pazifistische Ecke hat drängen lassen in der es nur noch stille und leise Taten vollführt.“

    „Ich bin dafür, einen Diskurs darüber zu führen, welche Waffen, welche Kriegskunst und was für Schlachtrufe das Gute braucht. Ich bin für die Wiederbewaffnung des Guten.“

    Liebe Waldorf-Eltern: Wollt Ihr der neue Waldorfsturm sein?

    Dann schreibt doch einen Kommentar auf Gronbachs anthroposophischer website: http://anthronrw.blogspot.com/2007/10/anthroposophisches-kriegsgerede.html

  33. Das mit der modernisierung des Schulwesens ist schon der richtige Weg. In dem Zuge wird sich die Gesellschaft aber fragen dürfen was uns die Bildung kommender Generationen wert ist. Denn das man im Bildungssektor gleichzeitig Kosten einsparen und modernisieren will ist so intelligent wie Klimaschutz mit Wirtschaftswachstum.

  34. Auszug aus http://www.socialnet.de/index.html Lehrerbeschimpfung …

    Die Expertenkommission der UNESCO hat bei ihrer Tagung vom 22. bis 23. Juni 2007 in der „Kronberger Erklärung“ darauf hingewiesen, dass der lokale und globale Bildungssektor vor dramatischen Veränderungen stehe. Vor allem durch die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien müssten sich Lernformen, die Rolle des Lehrers, die Bildungssysteme und die Bewertung der zu vermittelnden Kompetenzen grundlegend wandeln. Die Bildungsinstitutionen der Zukunft müssten sich viel stärker den emotionalen und sozialen Fähigkeiten des Einzelnen widmen und ein umfassenderes, wortorientiertes Bildungskonzept vermitteln. Klar sei bereits heute, dass die Fähigkeiten, sich in komplexen Systemen zurecht zu finden, zu bewerten und kreativ zu nutzen, viel stärker als die Vermittlung von Faktenwissen gefördert werden müssten. Lehrende würden in Zukunft eher als Organisatoren und Manager von Lernprozessen und Tutoren zu arbeiten haben.

    • Man könnte auch sagen: also Waldorfschüler aufgepasst: die Stufe der Schulbücher und Lehrpläne könnt ihr ruhig überspringen, geht gleich mit Laptop in die Schule, vernetzt euch und organisiert euren Lernprozess selber … und dann kann man das alles auch gleich von zu Hause aus machen –
      also Schule adieu!

  35. Danke für den Hinweis

  36. Ich kenne ein Projekt von sechs Waldorfschülern, die auch ein selbstgestaltetes dreizehntes Jahr veranstaltet haben. Dabei ist zwar kein annerkanntes Abitur rausgekommen aber dafür jede Menge Projekt- und Lebenserfahrung.
    Man findet es auf http://www.yumendo.de
    Bei Methodos scheint vieles in eine ähnliche Richtung wie bei Yumendo zu gehen auch wenn sich die beiden Projekte vieleicht nie begegnet sind.

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