Unterwegs

Herbstferien. Schwarzwald. Zwischennetzarme Zeiten.

18 Antworten

  1. na, hier gibts ja immer wieder neues, die NWAs scheinen zu gefallen.

    Mir offengestanden auch…

    Ich bin übrigens der Meinung, dass um einen neuen Gedanken durchzubringen, immer dreierlei notwendig ist: einmal der rein gedankliche Überbau, wie er z.B. in der Anthrosphäre entstehen kann, durch das Ausformulieren der Gedanken usw, Voraussetzung dafür ist aber wie man sieht, das Herzdenken. Denn nur wer mit ganzem Herzen sein Denken gestaltet, bringt einen solchen Überbau hervor, der Menschen befähigt, frei zu sein. Und dann kommt natürlich die Umsetzung überall da ausserhalb der Anthrosphäre, wo Menschen uns lesen… Sonst wäre das Ganze ja hinfällig. Aber ich glaube daran!

    Was ich damit sagen will ist, dass zu einem ganzheitlichen Ansatz, z.B. für ein innovatives gemeinschaftliches Arbeiten/ Wohnen etc. sowohl der finanzielle Aspekt, der am schnellsten Unabhängigkeit schafft, berücksichtigt werden muss, als auch gleichzeitig die Schaffung sozialer Räume, die wiederum Zusammenspiel bringt… Ich weiss dass Rudolf Steiners soziale Dreigliederung gerade diese beide Bereiche trennen will denn man arbeitet ja nicht fürs Geld, sondern im Idealfall zur Selbstverwirklichung und für die anderen. Bezeichnend finde ich gerade, dass Anthroposophie in der Lage ist beide Bereiche kreativ mitzugestalten.

  2. Oben spricht NWA II – iss etwas verwirrend. Hatte sich mal als NWA II hier bei nerone eingestellt, was ich besser lesbar finde. Sollte das jetzt wegen Sozialer-Plastik, Fluxus oder AgiPop oder ähnlichem anders werden, ist das bedauerlich.

  3. @ nwa

    NWA nutzt ein blogger-theme, das es seinen Erfordernissen angepasst hat und zeichnet seine Beiträge selbstverständlich mit der unmissverständlichen Signatur „© NWA“. Womit denn sonst?

  4. As you wish Murat,

    only one more Anmerkung on the other things:

    Ich muss mich revidieren. Was NWA II schreibt ist durchaus informativer als ich dachte. Es befasst sich eins zu eins mit der von NWA vorgebrachten Kritik und ihrer Kollage-Technik. NWA II schient argumentativ auf der Höhe zu sein und schafft durchaus alternative Rückschlüsse auf das was NWA kolportiert. Wenn das zu einem andauernden Hin und Her gerät wird es spannender sein als ich dachte. Infotainment also.

  5. Dearest lovely Nerone,
    even whena you go on holidays heavy discussions everywhere. Whena you coma back please I wanta hava post about Black Forest. Nuthin else. No politix, no antropsfy no heavy hall battles justa s.th. we canna imagine Black forest and breathe in the good earthy air.
    Your frändly Murat

  6. Aber dann macht das doch keinen Sinn mehr, wenn ich NWA rausnehme und NWA II stehen lasse.

    Ich habe auch belustigt das Räuber und Gendarm Spiel kurz überflogen, dass sich über die Anthrosphäre ausbreitete. Das ist eines der Probleme von Anonymität, etc. Zu Fragen des Stils will ich kaum mehr eingehen. Jeder verfolge seinen eigenen.

    Warum sollte ich die NWA denn von der Blogroll nehmen? Nach wie vor interessiert mich ihr Blick und ihre Methode.

    Was ich sehr gelungen finde, ist dass der NWA II Blog auch keine Kommentarfunktion zulässt und also als ganzes als Kommentar zu NWA zu verstehen ist. Solche Spielereien funktionieren nur in der Bloggosphäre! Das ist wie wie bei Magritte, wo eine Pfeife nicht eine Pfeife ist.

    Liebe Grüße

    mj

  7. @ nerone

    „Ich habe die Nachsichten jetzt auch verlinkt …“

    Das ist ja auch nachvollziehbar.

    Die „Nachsichten“ nutzen meinen Quelltext und publizieren ihre Texte mit dem Signum „© NWA“.

    Das ist sicher eine Frage des Stils und Umgangs – „oder so ähnlich“.

    Ich möchte Sie daher nur bitten, den Link auf das Original NWA von ihrer Blogroll zu entfernenden.

    Es bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen, ob Sie dieser Bitte nachkommen oder nicht.

    Diese Nachricht kommt im Unterschied zu manch anderer (siehe Info3) tatsächlich von mir.

    MfG, NWA

  8. Ich habe die Nachsichten jetzt auch verlinkt. Mir gefällt Idee und Umsetzung. Ich finde es auch in Hinsicht Bloggosphäre interessant und bin gespannt wie sich das entwickelt. Es ist ein denkbares Modell Monologe dialogisch zu begleiten – oder so.

    Ich habe mal reingeschaut und finde es zudem interessant zu sehen, wie mit etwa der selben Technik ein konträres Bild erschaffen wird. Zur Meinungsbildung taugen beide Seiten der Medallie sicherlich nicht. In einer Weise relativieren die NWAs sich scheinbar gegenseitig, andererseits wird es jene geben, die die eine bejubeln und solche die die andere feiern. Damit das Bild rund wird will ich beide an meiner Seite wissen.

  9. Mir geht der Ansatz von Götz Werner nicht weit genug. Es ist schonmal ein Großer Schritt für das was man als Hauptströhmung unserer Zeit wahrnimmt aber es bleibt in meinen Augen eine Symptombehandlung. Mit der vorraussetzungslosen Abdeckung eines Minimallebensstandes ist nur ein erster Schritt geschaffen um sich generell über Besitz andere Gedanken zu machen.
    Gerade fürsorgliche Arbeit läßt sich nicht in Besitz fassen und dort liegt auch ein Grund warum sie in einer besitzorientierten Gesellschaft kaum Anerkennung findet. Während geistige Arbeit über den Besitz von Rechten und Geheimnissen matrialistisch sein kann ist dieser Weg den fürsorgenden Berufen verwehrt. Das geht sogar so weit das Lehrer deren Aufgabe es ist fürsorgend an der Entwicklung der nächsten Generation zu wirken darin eingespannt sind statistisch festzuhalten wie gut der Proband sich Zahlen merken kann (um es überspitzt auszudrücken). Die Anerkennung die Eltern dafür gerne hätten das sie Kinder bekommen sollen sie doch bitteschön in dem Besitz eines Erben sehen und nicht der ganzen Gesellschaft abfordern. Von der Anerkennung die Gemeinschaften zuteil werden die losziehen um alternative Formen des Zusammenlebens zu erforschen kann man gar nicht mehr reden … es handelt sich dabei ganz sicher mehr um eine Gefahr als um ein Potenzial.

    Ich möchte hier mal einwenden das die Eingangsfrage „Volksverhetzer Rudolf Steiner?“ in meinen Augen einfach von einem lustigen anonymen feigen Blogtroll kommt der ein voyeuristisches Vergnügen daran hat Menschen streiten zu sehen und mal wieder etwas geboten haben will. NWA würde einen Zeitungsbericht einfach selbst im eigenen Blog posten und das nicht hier machen.

  10. @ förstergretel

    Was Sie schreiben, scheint doch Ausdruck fortgeschrittener Paranoia zu sein.

    Und:

    Welchen Grund sollten die NWA wohl haben, ausgerechnet hier, wo nerone die NWA-Adresse in seine Blogroll aufgenommen hat, „Blog-Spam“ zu betreiben?

    Naja, vermutlich haben Sie auch dafür eine erstklassige Deutung. 😉

  11. Na, ich freue mich bei der Ansicht meines Kommentars einige Reaktionen festzustellen. Tatsächlich versuchte ich, einen Lösungs – Ansatz zu einer aktuellen Frage zu finden. Bitte um Verständnis, dass das früher eben nicht möglich war, jetzt allerdings gelingt es ganz gut, dank Blogs wie nerone und NRW 😉

    Die Wertschätzung einer Arbeit zeigt sich schon im Umgang der Gesellschaft mit ihr. Und an den Anthros gefällt mir eben, dass auf diese Wertschätzung Verlass ist. Deshalb kann ich auch nach dem Grundsatz leben, möglichst nur für andere zu arbeiten. Für viele klingt dies eben nach Zukunftsmusik.

    Tatsache ist aber, dass es eben z.B. Anthros, und andere, waren, die am meisten darauf aufmerksam machen, was fürsorgliche Mitarbeit wert ist. Es sollte ja auch überhaupt nicht diese Mitarbeit entlohnt werden, sondern der Mensch an sich soll sein Auskommen haben und möglichst für das Vergnügen arbeiten…

    Jeder soll sich selbst einen Aufgabenmix zusammenstellen, der ihm am meisten entspricht, vielleicht noch ein paar Notwendigkeiten erledigen, und dann verschwindet hoffentlich diese schreckliche Angst, seinen Platz in der Gesellschaft zu verlieren. Diese verursacht nur Verkrampfungen.

    Götz Werner hat da schon ganz recht.

  12. Sieh mal einer an, was für eine hübsche Replik auf NWA…

    Nach-s-ichten aus der Welt der Anthroposophie:

    http://steiner-rudolf.blogspot.com/2007/09/zum-geleit_19.html

  13. Die „Missverständnisse“ wären ja wirklich grauenhaft!
    Nachher käme noch einer auf die Idee, dass nicht nur Personalunion bei „besorgten Bürgern“, „Gutachtern“ und „eingefleischten Waldorfkritikern“, sondern zu allem Überdruss auch noch hinsichtlich der Betreiber des hochinformativen Blogs NWA besteht.

    Aber schauen Sie, was ich gerade erst entdeckt habe:
    Nachsichten aus der Welt der Anthroposophie.
    Wohl bekomm’s.

  14. Um Missverständnissen vorzubeugen:

    Der Kommentar von „o.k.“ verlingt auf das NWA-Blog, wie auch manch andere Kommentare in verschiedenen Foren.

    Dieser, wie auch die anderen Links wurden und werden nicht von den NWA verbreitet!

  15. Während sich die Antroprosophie mit dem Grundgehalt und allen möglichen anderen aktuellen Dingen auseinandersetzt sammeln sich die Kritiker immer wieder um die Themen der 30er Jahre. Warum ist dem so? Warum wird da nicht mal die goethesche Farbenlehre kritisiert oder das Prinzip Kinder ganze 13 Jahre in einer Gemeinschaft zu unterrichten?
    Ich bin ebenso schockiert über die völlig unmöglichen Aussagen Rudolf Steiners zur jüdischen Kultur. Aus dem Geist einer Epoche die versucht das Ausbleiben der Versprechungen der Industrialisierung zu begreifen kann ich verstehen das man irgendwo Schuldige sucht … aber ich wünsche mir immer das die Leute aufgeklärter währen und vor allem auf die Fehler gucken die sie selbst ändern können. Das kommt leider viel zu selten vor.
    Eine nachhaltige Fehlersuche hätte damals die Weichen dafür stellen können das weder irgendwelche Unschuldige in der Folge dafür umgebracht wurden noch solche Phänomene mit denen wir in der Gegenwart beschäftigt sind weiterhin so unvermittelt und für alle ganz überraschend auftauchen.
    Für mich zählt zu der Aufgabe ein Verbrechen in den Dimmensionen des Nazionalsozialismus unmöglich zu machen auch die Aufgabe die Probleme der Zeit zu begreifen und darüber zu begreifen das man schnell mal mit dem Finger irgendwo hinzeigen kann (z.B. Amerika ist schuld an der Immobilienkriese!) aber das man erkennen und aushalten lernen sollte sich selbst nicht vorzulügen ein unschuldiges Opfer zu sein.
    Klar hat Rudolf Steiner Menschen angestachelt. Aber der Unterschied zwischen Steiner und einem Volksverhetzer ist das Verhältniss zur Gewalt. Insofern kann man die Eingangsfrage ganz klar mit ‚Nein‘ beantworten.

  16. Volksverhetzer Rudolf Steiner?

    http://www.suedwest-aktiv.de/region/hohenzollerischezeitung/hechingen/3130583/artikel.php

    STREIT / Bisinger Autor Grandt gegen Schweizer Verlag

    Anzeige erstattet

    Michael Grandt hat bei der Kripo Balingen Strafanzeige wegen Volksverhetzung und Rassendiskrimierung gegen den Rudolf-Steiner-Verlag in Dornach/Schweiz gestellt.

    Der Bisinger Autor und Journalist begründet seine Strafanzeigen (auch zwei anthroposophische Buchhandlungen in Deutschland sind tangiert) ist eine Passage aus Rudolf Steiners Buch „Gesammelte Aufsätze zur Literatur 1884-1902“: „Es ist gewiss nicht zu leugnen, dass heute das Judentum noch immer als geschlossenes Ganzes auftritt und als solches in die Entwicklung unserer gegenwärtigen Zustände vielfach eingegriffen hat, und das in einer Weise, die den abendländischen Kulturideen nichts weniger als günstig war. Das Judentum als solches hat sich aber längst ausgelebt, hat keine Berechtigung innerhalb des modernen Völkerlebens, und dass es sich dennoch erhalten hat, ist ein Fehler der Weltgeschichte, dessen Folgen nicht ausbleiben konnten. Wir meinen hier nicht die Formen der jüdischen Religion allein, wir meinen vorzüglich den Geist des Judentums, die jüdische Denkweise.“

    Michael Grandt sieht darin alle Straftatbestände der Volksverhetzung und der Rassendiskriminierung erfüllt. Der Verlag verlegt und veräußert das Buch nach wie vor. Die Strafanzeigen gegen die Buchhandlungen erfolgten, weil diese das Buch frei verkaufen.

    Zwei andere Bücher von Steiner, dem Begründer der Waldorfschulen, sind vom Bundesfamilienministerium wegen „Rassen diskriminierender Aussagen“ bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien angezeigt worden.

    Erscheinungsdatum: Samstag 29.09.2007

    vergleiche: „Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie“, http://rudolf-steiner.blogspot.com/2007/09/schrecklicher-verdacht.html

  17. Selbstverständlich tun sie das. über Ferien bin ich manchmal ganz froh, aber zur Abwechslung muss man dann doch wieder zur Arbeit.Wäre ja langweilig.

    Ich besitze seit neuestem einen Haushaltsplaner 2008 (Finanzplanung für den Privathaushalt). Erhältlich bei Migros, Vordruck gemäss Hauswirtschaftsschule. Darin wird die Ansicht verbreitet, Hausarbeit sei bereits heute allgemein nicht unentgeltlich(Kost & Logie der Hausfrau/ des Hausmannes, Rentenansprüche, Krankenversicherung usw.) Es wird angedeutet, die Klagen kämen hauptsächlich von getrennt lebenden oder unharmonischen Familien; sprich: die Forderung nach einen allgemeinen Hausfrauenlohn, wie damals von Beuys inspiriert, oder gar einem Grundgehalt (Götz Werner), seien ungerechtfertigt.

    Ich gebe zu bedenken, Kost & Logie werden ja vom „arbeitenden“ Teil der Familie erbracht, keineswegs vom Staat, von dem allerdings die Versicherungen stammen. Durch einen allgemeinen Hausfrauenlohn/ Grundgehalt wird aber eine Unabhängigkeit garantiert, die allen Beteiligten erst richtig verdeutlicht, in welchem Verhältnis die erbrachten Arbeiten zueinander stehen. Dies gilt für alle Familien, auch die liebevoll gestalteten.

    Nur eine Anregung
    Gruss, Annette

  18. Herbstferien – wie ich Dich beneide! Tragen die Schwarzwaldmädel die Wollbommel auch bei Regen auf dem Hut?

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