Zauberlehrling

Der Lichte-Strang ist wieder freigegeben. Mein Haltung bleibt unverändert. Haltet Euch an die Spielregeln. Kommentare, die inhaltlich nichts beitragen oder nur marginal, werden verbrannt. Ich entscheide das. Damit wird auch deutlich wie ich zu meinem pseudonym gefunden habe!

Allein, die Geister die ich rief…

nerone schließt nicht nur die Diskussionsstränge, die auf den Indizierungsentscheidung der Bundesprüfstelle folgten. nerone wird sich auch für die nächste Zeit vorbehalten das Thema durch ein persönliches Fazit abzuschließen.

In Bezug auf den letzten Strang, den Herr Lichtes Beitrag auslösen sollte, muss ich zu meinem Bedauern bei der ersten Durchsicht feststellen, dass sich keiner auf die Fragestellung, die dieser aufgeworfen hatte einließ. Es geht um die Frage: Wer ist Anthroposoph, und welche Konsistenz hat eine von Anthroposophen kommentierte Steinerausgabe. Das fand ich ein spannende Frage. Stattdessen haben wir Lebensgeschichten lesen dürfen, die hier nichts verloren haben und mich nicht interessieren. Auch wie viele Menschen ich sterben sah und in welchen Zusammenhängen gehört hier nicht her. Auch die Ausbildungswege einzelner Leser interessiert im Zusammenhang mit der Fragestellung nicht.

Um einzelnen Kommentatoren vor dem eigenen (virtuellen) Zugrunderichten zu bewahren und vor allem, um eine bald ein Jahr währende Arbeit an diesem Blog zu schützen (man sehe mir diesen Egoismus nach), habe ich mich entschlossen den Diskussionsstrang zunächst zu schließen. Ich werde sehen, welche Kommentare veröffentlicht werden.

Alles in allem bin ich ziemlich enttäuscht, wie mit dieser Plattform, die versucht Stimmen zusammen zu führen umgegangen wurde. Andererseits werde ich den eigenen Anspruch mit Sicherheit in Frage stellen. Auch ist nicht klar, ob ich das Thema so wieder aufgreifen werde. Ein Fazit meinerseits wird noch folgen.

Ich bitte um Verständnis.

12 Antworten

  1. […] Diese Manuskriptfrage ist so was für Julio Lambing. Wir erinnern uns noch an seinen Kommentar in dem er von “strategisch-instrumentelle Kommunikationsagenda” sprach und von […]

  2. Julio schrieb: Was soll der Quatsch einem/einer NWA mit dem Anwalt zu drohen, wenn er/sie/es Steiner in die Nähe von Hitler rückt?

    Falls du mich meinst: Ich habe niemals mit einem Anwalt gedroht, sondern wegen besagtem Hitler-Steiner-Post lediglich eine Moderation gefordert.

  3. nerone schreibt:

    „du jedenfalls langweilst mich“

    Ja, das ist umgekehrt inzwischen genauso.

    Da lese ich doch lieber wieder andernorts.

  4. Vieleicht habe ich auch etwas verpasst was richtig daneben war … ich begrüße das.

    Ich habe jedenfalls großes Vertrauen in Nerones Moderatorenfähigkeit.
    Und ich lese Kommentare grundsätzlich nach dem ersten Hitlervergleich nicht weiter … es sei denn es geht von vorn herrein darum.

  5. „professionelle PRler der Anthroposophie“, „Salonrassisten“ und „Meinungsklone“ sind harter Tobak für mich. Auch glaube ich das Kanonen nicht als Lösung für eine Spatzeninvasion geeignet sind.
    Professionelle PRler der Antroprosophie … ganz ehrlich manchmal wünsche ich mir die. Die Medienkompetenz ist nämlich in meinen Augen echt grottig. Aber ich habe noch keinen halbwegs professionellen PRler im Lager der Antroprosophie erlebt. Aber ist auch nicht so als würde ich PRler mögen.
    Rassisten tummeln sich in jedem ungeschützen Biotop in das sie eindringen können. Es gibt z.B. Ökorassisten die mit „Rettet die Umwelt“ meinen das der Wald des eigenen Dorfes auf Kosten von 200 qkm² Regenwald schöner werden soll. Rassisten wird man denke ich überall finden wo es keine grundpsychologischen Eingangstest vor der Aufnahme in die Gruppe gibt .. allerdings währe soetwas nicht anstrebbar. Ich befürchte das Rassisten in kleinen Dosen in jeder größeren Gruppe zu finden sind. Allerdings heisst Salonrassist bei mir das jemand von seinem rassistischen Gedankengut keinen Hehl macht oder es propagiert. Ich beobachte das sich die Antroprosophie davon spätestens beim propagieren distanzieren kann.
    Meinungsklone sind zimlich harmlos in meinen Augen. Nur weil 20 Leuten ‚Ich auch!‘ rufen hat ein Argument für mich nicht einen Hauch mehr gewicht. Und die meisten ‚Ich auch!‘ Beiträge ergeben sich ehh bei Positionen und nicht bei Argumenten. Ich kann mir sicher sein das kein repräsentativer Schnitt der Gesellschaft hier kommentiert und selbst wenn .. wayne interessierts. Wenn jemand allerdings in seinem Blog auf seine Meinung in den Kommentaren eines anderen Blogs hinweisst dann ist ein Leser dieses Blogs der dann hier auch mitkommentiert trotzdem kein Meinungsklon. Ich sehe den Aufwand soetwas zu bewerkstelligen in keinem Verhältniss zur erhofften Wirkung. Mitläufer die man durch eine Masse an ähnlichen Kommentaren begeistern kann, kann man sicher in anderen Blogs leichter finden als hier.

    Katzenbilder fände ich unpassend für dieses Blog und ich weiss nicht ob es „der Blog“ oder „das Blog“ heisst. Ich sollte mich was schämen aber so is es.

  6. hm Sebastian, soll ich’s wieder reinsetzen und zusehen was passiert? du jedenfalls langweilst mich. ob ich julios vorschlag mal gleich umsetzen sollte? rom brennen lassen? ich freue mich leser wie julio um mich zu wissen. die länge des beitrages zeugt von einem langen atem einen gedanken zu spinnen. was soll ich von der kürze deiner beiträge halten, sebastian?

    noch mal zu den zurückgehaltenen beiträgen:
    1. sie waren nicht im thema
    2. die personen schadeten sich selbst
    3. wir sind nicht bei vera am mittag

  7. Lieber Nerone,
    Du brauchst Dir nichts vorzuwerfen, eher dass Du hier einen historischen Moment erlebt hast, wo über dieses Thema geredet wurde. Leider ist wirlkich nicht sachlich über den Inhalt diskutiert worden, was mich wahnsinnig enttäuscht hat, aber jeder der mal Opfer oder jeden tag auch ein wenig rassismus am eigenen Körper spüren darf, dreht irgendwann mal durch. Ich weiss es nicht wer hinter Lichte und Nwa steht und das wäre gerade bei diesem Thema wichtig, ( vielleicht leben die als Asylbewerber auf dem Land in Kärnten und haben tatsächlich Angst um ihr Leben) dass man Erfahrungen und Persönliches austauscht. Wo fängt Rassismus an und wo steckt er bei mir selber. Aber das Philosophieren und Polemisieren hat da rein gar nichts zu suchen.
    Zumindest passiert hier mehr als in irgendwelchen Gremien seien sie staatlich oder anthroposophisch, es gibt ein Forum und es wird versucht darüber zu schreiben…. dafür bin ich Dir dankbar.
    So oder ähnlich
    Andreas Geiss

  8. Hattw Nerone nicht neulich „Verschwörungstheorien“ erwähnt?

    Naj, wer hier was schreibt oder nicht dürfte nun tasächlich etwas undurchachaubar sein, wenn einige Kommentare stehenbleiben dürfen und andere „verbrannt“ werden.

    Bemerkenswert an Juios Beitrag ist vor allem, wie so oft, die Länge.

    „Försterliesels“ Worte als Ironie zu deuten ist auch Klasse.

    Wurde bezügl. Steiner auch schon gemacht: ER hätte nur vor Arbeitern ein wenig gescherzt …

    Naja.

  9. Hallo Nerone,

    ich denke, du triffst hier auf ein ganzes Bündel an Herausforderungen, die es schwer machen, einen auf Verständigung angelegten Dialog zu etablieren.

    – Defizite einer weltanschaulichen Orientierung zu thematisieren, weckt bei sehr vielen Vertretern dieser Weltanschauung auch irrationale Abwehrreflexe und Selbstimmunisierungstendenzen (sei die Weltanschauung nun der Protestantismus, Ideologien im Gefolge der Aufklärung, Liberalismus, Sozialismus oder Szientismus, Darwinismus oder eben der Anthroposophie). Dann kommen bei einigen Anhängern der Anthroposophie, wie auch hier zu bestaunen, auf einmal auch Sprüche über die Lippen, dass einem schaudert.

    – Mir scheint, hier sind einige Akteure versammelt, denen weniger an einer Verständigung gelegen ist (z.B. Andreas Lichte, NWA), sondern eine Mission verfolgen, also eine strategisch- instrumentelle Kommunikationsagenda im Blick haben. Es ist dabei für die Diskussion zweitrangig, ob diese Agenda pro oder contra Anthropsophie ausfällt (ob also hier auch noch professionelle PRler der Anthroposophie dazukommen, um ihre Seite zu verteigen) oder ob die Mission berechtigt ist (sie scheint mir auf jede Fall ersteinmal von lobenswerten Motiven getrieben). Wichtig ist, daß damit ein anderes Ziel als eine Verständigung ins Zentrum gerückt wird.

    – Der Schlagwort Rassismus führt aufgrund seiner Aktualität und menschenrechtlichen Brisanz zu Scheuklappen-Denken. Grautöne, differenzierte Standpunkte und Gesprächsbeteiligte zwischen den Fronten müssen in Schwarzweiß-Schablonen gepresst werden. Wer über solche Bemerkungen von Försterliesel zur „Unabgeschlossenheit und Permeabilität von Individuen“, die tatsächlich hohen satirischen Wert haben, nur eher peinlich berührt hinweg geht, der muss ein Freund des Rassismus sein, so ist die Logik. Da wird ein Rüdiger Sünner von NWA mit“ Försterliesel“ in einem Topf geworfen und als Beispiel für die anthroposphische Basis (!) aufgeführt, noch dazu (ausgerechnet er!) als Rassist deklariert, weil seine differenzierte Beschäftigung mit Steiner nicht ins Jagdschema passt. Moderate Vertreter der Anthroposophie, die intern eher als Kritiker in Sachen Ignoranz, unreflektierter Steiner-Rezeption und problematischer antisemitischer oder rassistischer Relikte wirken (Dreikönigsspiel, Rassenaussagen Steiners), aber andererseits eine differenzierte Beschäftigung mit der Anthroposophie einfordern – so nehme ich Felix Hau, Jens Heisterkamp oder Michael Mentzel wahr – werden neben behäbige anthroposphische Salonrassisten eingereiht, damit das Bild der angeblich rassistischen Einheitsfront der Anthroposophie stimmt.

    – Auffällig ist, daß hier eine ganze Reihe Neuzugänge auftauchen, allerdings keine des moderaten oder vermittelnden Lagers, sondern Unterstützer einer harten Kritik der rassistischen Elemente in Rudolf Steiners Werk. Ich habe den Eindruck, hier handelt es sich um aktivierte Meinungsklone, entweder erfunden oder herbeigerufen. Alle anderen Kommentatoren scheinen mir Leute zu sein, die hier schon länger hier aktiv sind, sich aber unter Umständen nur sehr sporadisch zu Wort melden. Gehen wir mal davon aus, dass all diese Neukommentatoren echt sind: Das Problem bei solchen Neuzugängen ist, dass das Schlagwort „Rassismus“ in ihren Augen eine Legitimation für die schnelle Blutgrätsche ist: Man liest angesichts von hochproblematischen Sätzen von Steiner eher bedächtige Worte und bemerkt, daß die „Guten“, also diejenigen, die andere als Rassisten bezeichnen, hier Gegenwind haben. Also wird Stellung bezogen und Kloppe verteilt, ohne sich zu informieren, was bereits gesagt wurde und was wirklich der Standpunkt der einzelnen Leute ist: „Da verteidigt jemand Steiner, der ist Rassist.“ Dass sich die Vorreiter, an denen man sich orientiert selbst, nicht über ihre Kontrahenten informieren, stimuliert da nur noch die eigene Angriffswut.

    – Beliebt sind dann auch immer juristische Drohgebärden, vor allem wenn es hochkocht. In der Regel sind sie albern und ein Ausdruck von Hilflosigkeit. Was soll der Quatsch einem/einer NWA mit dem Anwalt zu drohen, wenn er/sie/es Steiner in die Nähe von Hitler rückt? Gerne zückt dann die Gegenseite auch noch das juristische Schwert (hier – soweit ich das gesehen habe – glücklicher- und lobenswerterweise nicht), aber ausser einer Verschlechterung des Klimas kommt bei sowas nichts rum.

    Was könnte ich dir raten? Nun meine Moderationsart ist derzeit eine ganz andere, allerdings hat sie den Preis, daß sie Kommentatoren eher abschreckt, Diskussionen entschleunigt und eher passives Lesen zur Folge hat. Ich übertrage mal auf deinen Fall, wie sie aktuell bei mir im Großen und Ganzen aussieht:

    a) Wer sich bei mir zu den Streitthemen nicht die Mühe macht, vorher zu studieren, was meine wirkliche Position in der Angelegenheit ist, und was die Position der wichtigsten Hauptkontrahenten, der bekommt beim ersten Mal eine Vorwarnung und fliegt, wenn er ein zweites, spatestens ein drittes Mal uninformiert schreibt.

    b) Die Bereitschaft. jemand rauszuwerfen steigt proportional zum Ergebnis der Faktoren Anonymität, Faulheit (sich zu informieren), Seichtigkeit und Pauschalität von Vorwürfen. Allerdings habe ich für Anonymität generell ein großes Verständnis. Manchmal filtere ich bloß schon, weil jemand mir zu blöd daher kommt – getreu der Devise, daß ein Blog zuallererst mich unterhalten muß.

    c) Gerade wenn ich lohnenswerten Minderheitenmeinungen eine Chance geben will, überlege ich mir genau, wem ich eine Bühne gebe und wem nicht. Akteure wie Andreas Lichte erinnern mich an die Neukamms dieser Welt: von der Blogosphere, ihrem Stil und ihren Regeln haben sie keine Ahnung (und das geht wesentlich weiter als das solche Gestalten sich nichtmals die Mühe machen, das grammatikalische Geschlecht von „Blog“ zu kennen), die sind ihnen auch egal, sie nutzen die Strukturen hauptsächlich in parasitärer Absicht: wenn’s kein Blog wäre, dann wäre es ein Forum, das sie für ihren Kampf ihre Mission benutzen würden. Ihnen würde ich prinzipiell keine Bühne bieten, man vergrault sich die guten Leute. Denn es werden all diejenigen abgeschreckt, die ihre Kritik z.B. an den Schattenseiten der Anthroposophie profund und solide vortragen möchten, aber nicht in den Geruch kommen wollen, auf einer Ebene mit solchen Leuten wie Andreas Lichte, Mag*nus Becker und wie sie alle heißen gestellt zu werden.

    d) Anwürfe gegen Leute, die sich um sinnvolle und nicht verschleiernde Differenzierung bemühen, werden bei mir direkt unterbunden. So Leute haben es ohnehin schon schwer, weil die Heißsporne beider Seiten oft ein Interesse an starren Fronten haben, denn letztere stärken die jeweils eigene Argumentation. Tritt man aus Toleranzgründen nicht für die Differenzierten ein, vergrault man sich diese ebenfalls. Wozu sollen sie blieben, wenn ihre Haltung nicht gewürdigt wird?

    e) Was das Thema vermeintlich antirassistischer Meinungsklone angeht, sollte man das personelle Umfeld im Auge behalten, wo die auftauchen – also hier z.B. das Umfeld von NWA und Lichte. Ich differenziere da schon: Arbeitet jemand einfach nur anonym oder unter mehreren Pseudonymen (das finde ich okay), oder verdoppelt oder verdreifacht er seine Kommunikation in einem Thread. Und werden diese Duplikate für Diffamierungen genutzt? Ich würde als Moderator das immer direkt erwähnen und brandmarken und klar und verständlich für Aussenstehende schildern. Damit sich das rumspricht und andere Blogger beim Recherchieren schnell die Namen der Leute finden können, in deren personellem und thematischem Umfeld das Phänomen auftritt. (Selbstverständlich können auch pro-anthroposophische Meinungsklone auftauchen, da gilt dann das gleiche.)

    d) Juristische Drohgebärden würde ich auch unterbinden: entweder die Drohgebärden lächerlich machen, die Leute mäßigen oder im Wiederholungsfalle rauswerfen. Sonst etabliert sich das noch. Als Ausnahmen würde ich nur gelten lassen, wenn eine grobe Machtassymetrie vorliegt und die verursachende Partei tatsächlich Möglichkeiten zum Rufmord hat oder als professioneller PRler im Amt tätig ist, so daß andere Maßstäbe angelegt werden müssen.

    e) Und wenn es gar nicht anders geht, dann würde ich Threads dicht machen, öffentlich auswerten und meine Auswertung nicht mehr kommentieren lassen. Und dann für die nächsten zwei Wochen Katzenbilder posten, bis sich alle aus Langeweile meine Auswertung zu Gemüte geführt haben.

    So das wäre es mit ein paar Tips zu demThema, aber ob meine Herangehensweise für dich und dein Blog wirklich taugt, weiß ich nicht. Vermutlich ist das ein oder andere Element eher nützlich als das ganze Paket. Wie auch immer: Dein Wille, toleranter Gastgeber eines auf Verständigung angelegten, kritischen Dialogs zu sein, bewundernswert, das solltest du dir nicht nehmen lassen.

    So und jetzt kümmere ich mich mal wieder um meine eigene Hütte und melde mich für die nächsten Wochen ab.

    Grüsse
    Julio

  10. Wenn ich einen Vergleich zu anderen schriftlich virtuellen Diskussion ziehen sollte würde die Diskussion hier positive Noten bekommen. Insofern würde ich soweit gehen zu sagen; Gut gemacht.
    Allerdings kann man Menschen nicht vor sich selbst schützen ohne das man diktatormäßig übergriffig wird. Ein Aufsplitten von Diskussionen zum Zwecke der besseren Lesbarkeit und der Fokussierung auf einzelne Themenbereiche ist hingegen das volle Recht vieleicht sogar die Pflicht des Hausherren.
    In der Diskussion hat sich Godwins Gesetz mal wieder bestätigt … und in meinen Augen ist das ein Zeitpunkt an dem der Moderator seine Macht nutzen muss um auf die Kernfrage zurückzusteuern. Und da brauchen Sie keine Gewissensbisse haben irgendwie rüde eine fruchtbare Diskussion abzuwürgen. Denn eine Diskussion ist nur in den allerseltensten Fällen nach dem Eintreten von Godwins Gesetz noch fruchtbar sondern endet in einer erhitzen Welle gegenseitiger Vorwürfe die von kaum einer Seite noch konstruktiv sind.

    Ich möchte mich also entschieden meinem Vorredner anschließen das Sie sich absolut nichts vorzuwerfen haben.

  11. „Zauberlehrling“ passt gut.

  12. Nerone! Ich denke du hast dich hier überhaupt nichts vorzuwerfen! Du hast dich sehr engagiert mit dem thema beschäftigt, und nachher als übergewissenhafte ‚talkmaster‘ versucht vor einem vollen saal (ah, hier haben wir es wieder, saal!) ein art panel zu moderieren. Dass nach jeder gesprächsrunde das möbilär mal wieder ersetzt werden konnte, ist nicht dein fehler. Es liegt beim thema, bei den kommentatoren, wie sie drauf sind, und schlicht und einfach am art des mediums. Richtig moderieren würde bedeuten: selbst ständig am pc sitzen, wenn nötig sofort gleichgewicht herstellende bemerkungen machen, ins publikum schauen wer gerade seinen hand hebt um etwas mitteilen zu können, panelmitglieder auffordern wieder etwas zu sagen, etc. Am ende hast du 10 verschiedene diskussionsstränge laufen, und du weißt was für einen beruf du hast: so etwas wie ‚virtueller mediator und gesprächsbegleiter‘ – 18 stunden am tag.
    l. grüße, tc kronstadt

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