Ich bin überwältigt

Nachdem ich von Pfeiffers Stellungnahme Kenntnis genommen hatte, dachte ich, tausch dies mit NWA aus. Ich dachte zwar nicht im Traum daran, deswegen ein Ganzes zu verändern, doch zumindest eine Richtigstellung der Details zu bewirken, hatte ich bei NWA doch auch noch nichts von dieser Richtigstellung von Pfeiffer gelesen. Da waren wir alle wohl ein wenig hinten dran, ich zumindest, das gebe ich bereitwillig zu.
Jetzt wird es spannend und was soll man da anderes tun, als den Lesern die unterschiedlichen Beurteilungen zur Verfügung zu stellen, um sich Meinung zu bilden. Fest steht, dass die Wirklichkeit weitaus komplexer ist, als ich erwartet habe, vor allem im medialen Raum. Hielt ich mich bis gestern für leicht verschwörungstheoretisch abgedreht, lehne ich mich heute beruhigt zurück und denke mir, es kann auch schlimmer kommen.

Offensichtlich liegt NWA an der Deutungshoheit der Pfeifferworte so viel, dass er um den „Spin“ nicht herum kommt (darauf gehe ich später näher ein, um mal durchzudenken, welche Konsequenzen ein Verlust dieses Details für die Argumentation für NWA, etc. haben). Welche geheimnisvolle Macht mag der anthroposophische Autor Heisterkamp über Herrn Pfeiffer wohl haben, dass der sich solches in die Feder diktieren lässt? Wahrscheinlich erfahre ich es bald in den Kommentaren. Ich bin immer noch gespannt, ob die FAZ mir antwortet…

Außerdem werde ich jetzt mal fragen gehen…

5 Antworten

  1. Hielt ich mich bis gestern für leicht verschwörungstheoretisch abgedreht, lehne ich mich heute beruhigt zurück und denke mir, es kann auch schlimmer kommen.

    Definitiv. NWA spinnt jetzt total. Sie braucht professionelle Hilfe.

  2. Mönsch
    Mai 2006, ich fass es nicht!
    Da gab es mich ja noch gar nischt….

  3. Herzlichen Dank Sebastian für diesen Hinweis.

    Kann das sein? Mai 2006 schon? Dabei liest sich das als durchaus kritischen Blick, wenn man mal vom „V“erklährungsversuch absieht.

    Es ist jedenfalls nicht so, dass man sich die eigene Problematik nicht ansehen würde, was ja auch die Vortragsreisen des Herrn Pfeiffer in den Waldorfschulen belegen. Mich interessiert die Sache wegen der Wiederholung der Vorwürfe versponnene, versonnene Rassisten zu sein, der im Netz kursiert und mit dem Pfeiffer-Bericht befeuert werden sollte, wie es scheint. Deswegen ist ja die harsche Reaktion am 11.07.2007 durch die KfN interessant. Und noch interessanter ist, was aus so einer Replik eines sich missinterpretierten Wissenschaftlers werden kann, wenn man NWA liest. Da du das Thema länger verfolgst: Was hältst du von Pfeiffers Richtigstellung gegenüber Kissler und der FAS? Ist das eine Übersprunghandlung gewesen? Wird Pfeiffer von Heisterkamp kontrolliert?

    Mich interessiert vor allem die Varianz der Interpretationen, die dieses Thema bietet, weniger ihre Aktualität. Was die Aktualität angeht, bin ich mit allem um Jahre zurück. Da war immer schon jemand vorher, wo ich gerade hingehe. Aber inmedia ist eine ziemlich gute Idee und gut umgesetzt.

    Danke dafür

  4. Hier nochmal der Link zur damaligen Erziehungskunst zum direkt klicken:
    http://tinyurl.com/qukzc

    Herzlich
    Sebastian Gronbach

  5. Darf ich, lieber Nerone, liebe Leser, darauf hinweisen, dass ich auf diese ganze Pfeiffer-Kiste bereits im Mai 2006 (!) im inmedia-Newsletter hingewiesen haben. Inklusive eines kleinen Kommentars zu der Reaktion eines Kollegen.

    inmedia erscheint wöchentlich und ist für kostenlos. weitere infos zu inmedia am Ende der Mail.

    Damals sah das so aus:

    **********
    Die Zeitschrift „Erziehungskunst“ macht in der aktuellen Ausgabe mit dem Thema „Gewalt an Schulen“ auf. Wer erhoffte, dass in Waldorfschulen Friede, Freude und gute Laune über Prügeln, Zerstörung und Erpressung triumphieren, wird enttäuscht. Chefredakteur Mathias Maurer: „Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut in Niedersachsen legte eine Studie vor, aus der hervorgeht, dass nicht nur im Allgemeinen die Gewalttätigkeiten an den Schulen wie Treten, Hänseln, Prügeln, Zerstörung, Erpressung unter Kindern zugenommen hat, sondern vielmehr, dass in einigen Bereichen Waldorfschüler zu den Spitzenreitern gehören.“

    Maurer versucht sich in einer Erklärung, die für mich ein wenig nach Harald Schmidt klingt: „Könnte es sein, dass die höhere Vitalität und die bessere Gesundheit der Waldorfschüler zu mehr Bewegungsfreunde und gesteigertem Kontaktbedürfnis führen?“

    Lesen Sie eine erste Analyse der Ergebnisse von Peter Loebell, Dozent an der Freien Hochschule in Stuttgart, in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Erziehungskunst“:
    tinyurl.com/qukzc

    – Hier zur Internetseite des „Kriminologisches Forschungsinstituts Niedersachsen“: http://www.kfn.de/
    *************

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