Schmidts Traum

ich hatte mich vorhin mal mit Zettelkästen beschäftigt. Heute fand ich, da ich noch am Thema arbeite folgendes gefunden. Arno Schmidt hat das Schriftsprachgesamtkunstwerk Zettels Traum geschaffen.

Die Seite der Arno Schmidt Stiftung ist ziemlich gut gestaltet. Understatement. Die Rubriken kommen als Popup daher. Die Biografie ist mit dem Kontent der anderen Rubriken verlinkt. Man hat also die Wahl die Rubriken zu durchstöbern oder sich von der Vita und dem Schaffen des Autors führen zu lassen.

sehr spannend…

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4 Antworten

  1. Manche Dinge muss man nicht gelesen haben 😉
    Aber in der Schnittmenge der Kommentar von Michael und dir findet sich sicher auch ein Arno für mich.

    Mir ist eingefallen, dass der Arno in Italien plätschert… In irgendeiner Calvino-Story sagt einer, dass die Mühen um irgendetwas, soviel Wert seien oder Kraft hätten, wie (bei Pisa?) in den Arno zu pissen. Oder so…

  2. ähh, damit meine ich nicht Zettels Traum. Das ist mehr eine Mount Everest-Besteigung für Germanisten, die das später ihren Enkeln erzählen wollen. Aber vorher hat er auch tolle Bücher geschrieben, die man sogar lesen kann 😉

  3. Ich kann dir nur raten ihn zu lesen. Er ist …. ganz anders. Vielleicht noch mit Joyce oder Proust zu vergleichen. Ich persönlich würde ihn den einzigen literarischen Kybernetiker nennen.

  4. Schade, dass er sich ver.zettelt hat. Ich meine, er war in den 50ern und 60ern doch ein grossartiger, unorthodoxer Erzähler. Dann brach das auseinander und bescherte assoziative, zerfahrene und zotige, grossformatige Bücher. Bei mir steht der Computer auf „Die Schule der Gelehrten“ und dient als Vibrations- Unterbindung. Mehr kann ich damit nicht mehr machen.
    **

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