so oder ähnlich

So nun sind wir wieder zurück. Ich hatte versäumt meinen Urlaub anzukündigen. Statt dessen habe ich mich in den letzten Stunden vor dem Urlaub noch über das ein oder andere aufgeregt. Jetzt gilt es mal nachzulesen, was sich seitdem getan hat. Viel war es – jedenfalls auf den ersten Blick- nicht.

Mit dem Ende unserer Urlaubsfahrt konnte ich auf dem DLF Kultur noch etwas über Waldorfschulen hören. Um mich einzustimmen. Es wurde ein neues Buch vorgestellt von Rüdiger Ivan. Ich werde es mir durchlesen. Es kommt zum 20.07 in den Buchhandel und Info3 hat es wohl bereits besprochen, es gibt dort ein Interview mit dem Autor. Auch von hier werde ich mal recherchieren, was es dazu zu lesen gibt – in den Blogs.

Während der Tage unterwegs habe ich in Zeitungen viel über Kreationismus finden können und parallel dazu habe ich die Lektüre eines Bändchens von Feyerabend studiert. Ich habe es auf Anregung von Julio Lambing mit in das Reisegepäck verstaut. Wie üblich, wenn ich mit komplexen Texten arbeite, verflüchtigt sich nach dem ersten Lesen jeglicher Inhalt, dennoch gibt es immer wieder auch einfachere Ideen und Argumente, denen ich folgen kann. Sehr hilfreich ist z.B. die Differenzierung in Traditionen, immer wenn man Beispielweise von Lehrmeinungen und Glaubensrichtungen spricht – so zumindest habe ich Feyeraben verstanden. Weiterhin sind Traditionen nur aus sich heraus zu beurteilen, als Teilnehmer (noch so ein Feyerabendscher Begriff) der Tradition also. Und so weiter – werde mal darüber ein wenig schriftlich nachdenken müssen.

Inzwischen läuft bei Axonas eine spannende Debatte zwischen Julio und einem Biologen.

so oder ähnlich

 

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7 Antworten

  1. […] Ist Urlaub das Thema. Während die einen noch planen und testen, haben sich die ersten schon abgemeldet, andere hatten das ja vergessen. […]

  2. Danke für die freundliche Begrüßung. Recht herzlicher Empfang hier.

    Dank für die Kommentierung des Feyerabends, Julio. Für meiner einer ist er derzeit recht tauglich über den generellen Ansatz der Demokratisierung, wie Du das nennst. Es ist wie eine Gedankenstütze um analoge Argumentationsstile zu verstehen. „Die Wissenschaft“ als beflügeltes Wort beispielsweise, hatte ich zuvor lediglich als überhebliches Gebilde mit Wahrheitsanspruch wahrgenommen, dass dieses letztlich verwandt ist mit „Gottes Wille“ war mir eine subkutane Vermutung, aber nicht so offensichtlich, wie nach der Lektüre zunächst der Diskussionen deiner Seiten und nun des Breviers von Paul F. Dass der Mann den Duft eines Rockers auf der Kanzel hat, ist mir schon aufgefallen. Aber ich habe auch Bukowski gelesen,…

    Christoph, ich muss das noch lesen was du da zusammen gestellt hast – scheint interessant.

    Barbara2, danke für den Hinweis. Ich werde es kaufen. Auf Ivans Buch bin ich gespannt. Ivan der Schreckliche. Im Interview kam er gut rüber. Er klang stark wie ein Mittler. Er wird einigen auf die Füsse treten, denke ich. Ich hoffe, dass das die Prozesse sind, auf die so Leute wie ich warten. Von Innen heraus, sozusagen.

  3. Willkommen zurück (nächstes Mal bitte abmelden!) in der Blogosphäre! Natürlich erwarten wir nun auch ein paar Urlaubsbilder… 🙂

  4. willkommen zurück im wieder heissen deutschland. wir haben schon gemerkt, dass nrw ferien hat, die entsprechenden blogs wurden ruhig. es lohnt sich die info3 zu kaufen, sie hat waldorf zum schwerpunkt und rüdiger ivans ideen sind bedenkenswert, der artikel von frank meyer über das herz als nichtpumpe übrigens auch.
    hier haben die ferien noch nicht begonnen aber der sommer immerhin

  5. Feyerabend ist hin- und wieder etwas ungeschlacht in seiner Argumentation. Und hinter dem Buch, das ich empfahl, wollte er später auch nicht mehr in dieser Form stehen. Seine Erörterung der Frage, welche Möglichkeiten zur kritischen Beurteilung von Traditionen es gibt, ist – wie er selber später feststellte – von konketen Zeitumständen sehr abgehoben und wiederspricht deshalb eigentlich seinem mitmenschlichen Impuls, als Maßstab das tatsächliche Leben und Fühlen von Menschen in konkreten Situationen zu nehmen. Aber was den generellen Ansatz einer Demokratisierung unserer Bildungs- und Forschungsinstitutionen, die Kritik an bestimmten ideologischen Auffassungen von Wissenschaft und die Warnung vor dem Dominanz und Arroganz wissenschaftlicher Eliten betrifft, blieb er sich treu.

    Denn den Popanz von Wissenschaftler, die keinen blassen Schimmer haben aber Kraft ihrer Autorität glauben, ihre Vorurteile und Beurteilungen aufgrund von Hörensagen müssten in der Öffentlichkeit besonderes Gewicht haben, der war ihm bis zum Schluß ein Greuel. Als Einführung in die Frage, welchen Stellenwert wissenschaftlichen Experten in einer demokratischen Kultur haben sollen, ist er deshalb gut geeignet.

    Gute Landung in der Heimat!

  6. likez to bee back murat…

  7. Dearest lovely Nerone,
    welcome back !!!!
    Yours frändly Murat

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