Wichtige Fragen – eine Kolumne

Sebastian Gronbach stellt sich wichtige Fragen auf seinem Blog. Um diese zu beantworten, möchte man ihm empfehlen: Nutzen Sie doch das Internet!

Immer häufiger werden die Reaktionen der Menschen, die sich, von dem was ich sage und schreibe, angezogen und abgestoßen fühlen – alte Verbindungen werden intensiviert oder aber abgebrochen. Das eine tut weh, das andere tut gut. Beides ist normal. Was stört Menschen, an dem was sie bei mir hören und lesen? Zunächst, so denke ich, dieses: Es ist nichts neues. Dann dies: Es ist einfach.
Etwas einfaches und altes, kann das gut sein? Muss nicht alles neu und vor allem kompliziert sein?

Im Internet findet man die Antwort auf die Frage:

Was stört Menschen, an dem was sie bei mir hören und lesen?“

Ganz konkret und ganz direkt. Dieses Medium, die Blogsache z.B., ist eine Möglichkeit um in direkten Kontakt zu treten mit den Meinungen und Wahrnehmungen seiner Leser. Mitunter kann man sich einen guten, ungefragten Rat einholen, oder feststellen, dass man sich an der Tastatur verbrannt hat.

Vor allem ist man aber nicht gezwungen sich selbst die Antworten auf die Fragen zu geben die sich einem so stellen.

Was ist eigentlich mit der Frage, was die Leser gut an unseren Texten findet? Hierzu erhalten wir ja auch Feedback, den wir gerne und dankend aufnehmen. Nehmen wir doch die Kritik oder die Störungen mit der gleichen Fröhlichleit auf und als Zeichen für Interesse. Das schlimmste was uns in Netz – und Print- und Sonstwie-Medien, aber auch zwischeneinander, geschehen kann, ist doch nicht beachtet zu werden.

Das kann dann geschehen, wenn keine Schnittmenge erkannt wird. Demnach scheint es solange eine Schnittmenge zu geben, solange Auseinandersetzung. Sollten wir nicht die Abwesenheit von Interesse fürchten, wie Mrs. Hilton einen Läufer ohne Fotografen? Ich kann mir in einer leisen, kommentarlosen Welt zwar meiner Überzeugungen weiterhin sicher sein, was aber, wenn nichts da ist, worin die Überzeugung zu Spiegeln ist?

So bleibt die einzige Antwort, um die man weis sterbenslangweilig, kennt man doch nur diese. So bleibt doch bei der halben Wahrheit, wer nur sich selbst befragt. Und dreht sich immerzu im Kreise. Das ist einfach und nicht neu. Aber ist das eine Qualität?

die free and feel hard

[beam me up scotty]

3 Antworten

  1. Übrigens, Herr Gronbach, fand ich Ihre Ansichten immer sehr interessant und außerdem natürlich befördernd für sämtliche aktuellen Diskussionsrunden.
    Da gibt es immer genügend Schnittmengen für diejenigen, die nur wollen. Ich teile ebenfalls die Ansichten von nerone.

  2. Da fällt mir auf: Herrn Gronbach habe ich schon länger nicht mehr besucht! Er ist auch noch gar nicht im Urlaub, zumindest für heute. Übrigens finde ich gerade gut: anthroNRW bringt doch ständig etwas Neues, man kommt gar nicht hinterher…
    Ich wünsche Ihnen einen sorgenfreien Start in die neue Woche! Bis später noch.

  3. Lieber Nerone,

    danke für diesen Beitrag. Dass ich Ihn inhaltlich weitgehend teile und darüber hinaus praktiziere kann jeder unschwer erkennen. Ich nutze das Netz.

    Mit „von mir abwenden“ meinte ich nicht, dass ich nicht gelesen/gehört würde, sondern das das Gelesene abgelehnt wird. Gelesen wird es trotzdem.

    Die Ansichten zur Aufmerksamkeit und Interess, teile und differenziere ich.
    Ich vermute, Sie teilen meine Ansichten. Oder?

    Hier:
    http://anthronrw.blogspot.com/2007/06/was-ich-ihnen-immer-schon-sagen-wollte.html

    Herzlich
    Sebastian Gronbach

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