Furchtbar „akasha“

Wir werden wohl kaum über Meinungsäußerungen hinaus kommen.

Das ist was mir zu barbaras Kommentar zu Auch eine Antwort einfiel. Ich habe wie folgt über ihren Beitrag nachgedacht. Darin auch die Überlegung zur Institutuionalisierung von Personen, Menschen und ob das zulässig ist. Ich will erklären, wie es meinte:

Cohen ist deswegen von mir als Institution bezeichnet worden, weil sein Lehrweg untrennbar von seiner Person ist (in meiner Wahrnehmung natürlich). Das heißt, man kann seinen Weg, seine Aussagen nicht kritisieren ohne seine Person zu kritisieren (wir kennen das „ein wenig“ von der Anthroposophie). Das unterscheidet seinen Weg von einer Idee im Sinne von „Gleichheit, Brüderlichkeit, Freiheit“. Cohen spricht ja auch nicht über Ideen sondern über höchst personalisierte Dinge wie das „Ego“. (Mir fällt gerade auf, dass der häufigste Bezug von Anthroposophen, die ich so kenne Steiners „Philosophie der Freiheit“ ist. Ein Werk das von einer Idee getragen wird – vielleicht?) Gleichzeitig erhebt er (Cohen), ähnlich wie Wilbur, nicht nur den Anspruch auf seine Schüler zu wirken, sondern stellt seine Lehre in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext (Erlösung – also auch mich – durch seine Lehre) (das habe ich so aus ein paar Textpassagen heraus gelesen, ich sammle gerade Belege für mich und meine Leser).

Offensichtlich ist auch die Sache mit der Marschrichtung nicht ganz eindeutig, weist die Community doch zumindest in der Bloggosphäre tiefe Risse auf. Da muss also etwas Grundsätzliches berührt sein. Ob das die Angst der einzelnen Akteure vor dem „Anderen“ ist wage ich zu bezweifeln. Die Beteiligten habe sich sicherlich auf Grund ihrer Überzeugungen, die sie in die Gespräche hinein brachten für Zustimmung oder Ablehnung entschieden. Ich gehe zumindest davon aus. Die Motivsuche müsste längs der Abrisskante vollführt werden, finde ich. Was geht, was geht nicht.

Die Institutionen des III Reiches, des Faschismus, wie die des Stalinismus und auch das Papsttum, Pop (Ikonen) sind Personen, Menschen aber letztlich Entrückte. Die Macht für ihr handeln lässt sich allein von dem Machtanspruch dieser Personen ableiten. Eine Macht die vernünftigerweise Menschen nur mit entsprechenden Legitimation übertragen werden sollte. Übrigens ist auch der Bundespräsident eine Institution. Denk mal daran wie in der Begnadigungsdebatte davon gesprochen wurde Söder beschädige das Ansehen des Bundespräsidenten. Gemeint war das Amt, die Person bleibt von dem Schaden weitesgehend unberührt (vor allem wenn wir dem der entscheidet Integrität und freien Willen unterstellen können oder wollen)..

Zur Entpersönlichung der Akteure, also ihrer Institutionalisierung während der Debatte hier ein paar Beispiele:

„Das gibt dem ganzen so einen Ditfurth-Bierl’schen Touch, wie wir ihn an externen Anthroposophie-Kritikern ja besonders lieben.“ – Felix Hau

„Lieber nerone, so argumentieren Demagogen…“ – Barbara

„Die Waldorfschulen täten gut daran sich mit den Vorwürfen konstruktiv auseinander zu setzen und nicht in einer Abwehrhaltung die Kritiker als egomane Aussteiger zu stigmatisieren“ – nerone

„…Ich dachte in der Info3-Redaktion agierten junge Köpfe, die das, was ich positiv an der Anthroposophie finde, in eine eigenständige moderne Sprache hineinführen würden.“ – nerone

„… sagte die Raupe zu ihren Brüdern, nachdem ein Schmetterling ihnen ihre Zukunft gezeigt hatte. “ – Felix Hau

usw. usf.

Wir können davon ausgehen, dass die Akteure ihr Gegenüber in all diesen Fällen nicht als Personen meinen können (geht ja gar nicht, kennen sich wohl kaum). Ich bin auch nur milde beleidigt, wenn mich einer hier Raupe nennt oder einen Materialisten oder einen Rheinländer. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass wir nicht ausschließlich in einer Wirklichkeit stecken und diese im wesentlichen durch unsere Existenz Nahrung hat. Und sie dreht sich doch…

Oder:
Externe Anthroposophie-Kritiker – sind auch Menschen (!) ; Die Sache mit den Demagogen; „Die Waldorfschulen“ bestehen aus Eltern, Lehrern und Schülern- wer von denen täte den gut daran, lieber nerone?; Info3 Redaktion; junge Menschen; der „Ditfurth-Bierl’schen Touch“.

Ob das Zulässig ist Leute so zu Entpersonalisieren oder umgekehrt Ideen zu Personalisieren? Weis ich nicht. Ich glaube das geht an manchen Punkten gar nicht anders. Vor allem in Diskussionen scheint es schwierig zu sein das Gegenüber immer noch als mehrdimensionals Wesen wahrzunehmen.

Das ist ja alles furchtbar „akasha“ (also intuitiv) von nerone, deswegen verbleibe ich:

so oder ähnlich

22 Antworten

  1. so und jetzt ist gut, sonst muss ich am ende noch den blog umbennen in
    „hau andreas“ oder andersherum. ich will ja nicht nur euch beide hier eure fehden schüren sehen. es sollten sich auch andere beteiligen können, näher am inhalt. alle weiteren beiträge muss ich in zukunft sonst wirklich unterdrücken.

  2. Herr Geiss,

    „Ich habe überhaupt nicht vor hier eine Rufmordkampagne gegen Sie zu starten.“

    Dann lassen Sie’s doch einfach.

    F.H.

  3. Lieber Herr Hau!

    Begreifen Sie endlich mal, dass es zu Andrew Cohen verschiedene Ansichten gibt und geben darf.
    Sie wollen hier mir Höflichkeit beibringen und mir sagen, dass ich mich am Riemen reissen soll?. Sind Sie mein Papa? Oder etwa mein Erleuchtungsführer? Was fällt Ihnen eigentlich ein sich so auf den Blogs aufzuspielen. Ich habe überhaupt nicht vor hier eine Rufmordkampagne gegen Sie zu starten. Ihnen gehen aber langsam die Argumente aus.
    “ Nur eine Hinrichtung fanden Sie toll.“ Na klasse !Nächstes Jahr vielleicht noch eine.

    Das nur soviel zu Ihrem Eintrag , der gestern nicht drauf war.
    Ciao Andreas G

  4. So: Hab den Hau weg!😉

    ich meine, die sind jetzt drin. Sorry die Sachen waren in Askimet und haben den letzten Bus verpasst. Jetzt sim’mer vollzählig.

    Bin gespannt auf den berzengeschnetz…

    Liebe Grüße

    nerone

  5. Lieber Nerone,

    ich wollte Sie keinesfalls beschuldigen. Als WordPress-Kollege kenne ich die Tücken der – jedenfalls bei mir – leider notwendigen Einstellungen; die Sachen sind vermutlich direkt im Müll gelandet.

    Ich nehme es aber mal als Wink des Schicksals und werde Ihr Forum hier nicht für die entsprechenden Antworten auf eigentlich außerhalb des Themas Liegendes verwenden.

    Ab heute Abend gibt es diese Antworten beim Berzengeschnetz.
    Dort kann dann, wenn gewünscht – und soweit _mein_ Filter das mitmacht – darüber weiter diskutiert werden.

    Herzlich,
    Felix Hau

  6. Lieber Nerone,
    danke für Deine Gastfreundschaft!
    Andreas g

  7. Mehrerlei:

    1. Herr Hau ich bin untröstlich, aber auf meinem blog sind keine ausser den veröffentlichten eingegangen. auch nicht solche, die ich moderieren könnte. gerne können sie es nochmals versuchen zu posten. ich würge da nichts ab. sollte es dennoch nicht gelingen bin ich gaspannt und lese gern bei ihnen nach.

    2. irgendwie entgleist die saalschlacht. liest sich zunehmend wie eine tortenschlacht, finde ich. ich werde den saal wohl schließen. will heißen ich werde mich anderen Themen zuwenden. so wichtig ist mir meine meinung und haltung nicht in bezug auf andere.

    3. vor beendigung der saalschacht, die in den separets gerne weitergeführt werden darf, nur nicht von mir weiter mit seitenzweigen betreut wird und auch nicht mehr den fokus auf die themen, etc lenken wird, möchte ich mich bei den teilnehmern bedanken. sie haben meinem blog und mir eine große aufmerksankeit geschenkt. ich hoffe sie schauen nochmal vorbei, auch wenn es wieder ruhiger werden sollte. was mich etwas traurig zurück lässt ist, dass die grenzen des mediums (blog) ausgelotet wurden, nicht aber verständnis für die jeweils andere partei. nun, ich bin sicherlich geschult für so eine aufgabe und auch nicht wirklich für das thema, dass sich hier ausgebreitet hat.
    na ja.
    werde mich als nächstes mal an den grenzen des mediums versuchen.
    oder:
    dem zerfall kulturellen zusammenhänge zu lasten von herkömmlichen kommunikationscodes – oder ähnlich
    und dann noch:
    verlust der umgangsformen – scheiss auf netiketten!
    und:
    wissen wann es gut ist – über den zeitigen ausstieg.

    so oder ähnlich

    übrigens: auf schwarzem feld schreiben ist megascheisse….

  8. Lieber Herr Hau,
    das ist Herr Eggerts Wahrnehmung. Ja und? Sie sehen das anders, okay und… Ich sehe die Dinge nochmals anders ja und… da kann man doch darüber diskutieren oder nicht?
    Das finde ich spannend! Meine Meinung ist jeder sollte das Recht auf einen Lehrer, Guru und einen Kinderkrippenplatz haben…..
    Übrigens ich diskutiere gerne mit Scientologen und Holocaustleugnern.
    Übrigens ich habe heute einen Kaffee und ein Honigbrot zu mir genommen. Ich hoffe das ist als Doping erlaubt um hier zu kommentieren.
    Ihr Intimf(r)eind
    Andreas G

  9. Lieber Mat,

    leider ist auch meine Antwort an dich im Nirwana gelandet.
    Vielleicht taucht sie noch auf; ansonsten werde ich heute Abend mal das Berzengeschnetz als Antwortplattform wieder aktivieren.

    Einstweilen herzlich,
    Felix

  10. Lieber Mat,

    ich weigere mich, Ihrer Bitte stattzugeben. Es gibt auf dieser Welt nichts Langweiligeres und Egozentrik-Befördernderes als diese säuselnden Fencheltee-Debatten, in der permanent Rücksicht auf die persönliche Befindlichkeit des Gesprächspartners genommen werden möchte, damit er nicht in seiner Menschenwürde verletzt wird.
    Nehmen Sie einfach zur Kenntnis, dass ich diesen Unsinn genau so abstoßend finde wie Sie anscheinend Polemik.
    Es liegt vollständig außerhalb meiner Macht, Sie mit verbalen Mitteln zu beleidigen oder zu verletzen; das müssen Sie schon aktiv selbst in die Wege leiten, damit es Wirklichkeit wird.

    Und jetzt bestünde eine herausfordernde Aufgabe darin, den Unterschied zwischen der Polemik, die Sie bei mir kritisieren (Sie dürfen das😉 ) und der Art und Weise, wie Michael Eggert über Cohen „berichtet“, zu erkennen.
    Ich bin sicher, Sie schaffen das, wenn Sie nur wollen.

    Herzlich,
    Felix Hau

  11. Herr Geiss,

    leider ist meine vorige Antwort auf Ihren Beitrag noch irgendwo im Nirwana; ich hoffe, er wird nachgeliefert.

    Sie schreiben jetzt: „Es geht hier nicht um eine Rufmordkampagne, sondern darum einfach mal die Dinge zur Diskussion zu stellen.“

    Nein. Genau das ist eben nicht der Fall und ich weiß nicht, wie ich es Ihnen und anderen noch begreiflich machen soll, wenn Sie es nicht sehen.

    Es ist so leicht und billig, mit den entsprechenden Schlagworten jede x-beliebige „ungewöhnliche“ Veranstaltung aus der Sphäre, in der noch sachlich diskutiert werden könnte, hinauszukatapultieren – und Michael hat keines ausgelassen.
    Im Raum steht jetzt – einfach mal so, ungeprüft, weil’s gerade ins persönliche Konzept passte – Folgendes:
    1. Andrew Cohen ist ein faschistischer Soziopath, der eine Sekte mit stalinistischen Methoden unter der Knute hält.
    2. info3 kooperiert mit solchen Leuten.

    Was muss man denn eigentlich genommen haben, um nicht zu bemerken,wie unmöglich das ist?
    Was soll denn da noch diskutiert werden? Mit Scientologen, Neonazis und Holocaustleugnern diskutiert man ja auch nicht.

    F.H.

  12. Dear Felix Beater! Just as I said. You are speaking to much and to quick with Big Wordz, lika asking me ‚are you capable to distinguish only a little bit between thingz‘. With thiz question you maka little attack to my personality in general. I don’t think you hava power and ability to judge about my capabilitiez! You coulda write for example: ‚I thinka in this case you have not distinguished between…etc.etc.‘ This is fair discussion and not bullshitting lika you are doing now again, this is only big arrogance if you are asking me ‚kann man irgendetwas tun…‘ Please, I ask you in a friendly way, look more on your wordz before writing!
    Yours overstreaming, Mat Gundo.

  13. Lieber Herr Hau,
    Sie vertragen doch den Beitrag von oben. Natürlich schreiben wir alle mehr oder weniger von Dingen, die wir kennen oder meinen zu kennen. Was ich oben sagen wollte, ist dass Sie herr Hau ja auch von Dingen schreiben , die Sie nicht aus eigener Erfahrung kennen. Eine Meinung dazu zu haben, ist Ihr gutes recht. Ich fühle mich nicht kompetent genug um bei der Gurudiskussion sinnvoll mit zu machen, aber was ich von Ihnen erlebe, dass Sie mit Kritik schwer umgehen können. Es geht hier nicht um eine Rufmordkampagne, sondern darum einfach mal die Dinge zur Diskussion zu stellen. Das halten Sie fast nicht aus. Warum?
    Ich finde es klasse, dass Sie den Mut in Info 3 haben aus dem Alten herauszubrechen und neue wichtige Bewusstseinsforscher vorstellen. Viele Leser fragen sich aber warum Sie alle in der redaktion sich so auf Mr. Cohen spezialisieren? es gibt tausend andere, warum ausgerechnet Mr. Cohen? Für Sie persönlich mag es ja klasse sein oder auch für mich, so dass wir alle ganz klasse meditieren können, so wie ein Klavierspieler , der bei Horowitz in die Meisterklasse gegangen ist. Noch Besser noch schneller, noch erleuchteter…tja und dann was machen Sie damit….
    Alles Liebe Ihr manchmal ausfallender Intimfeind und das mit vorher Nerone tut mir Leid. Ich werde den Ordnungsruf von nun an befolgen, aber bei mir hauts manchmal einfach die Sicherung durch bei solchen Anschuldigungen…und Argumentationen.
    Andreas G

  14. Lieber Mat,

    du schreibst: „we wrota about his method in another comment in your blog, and ofcourse he musta not play now the, as you say in tschermany ‘beleidigte leberwurzt’ here and on egoist side!“

    Kann man irgendetwas tun, damit du ein bisschen Differenzierungsvermögen entwickelst? Es geht nicht um Polemik und Biss – und es geht auch nicht um persönliche Beleidigungen.
    Ich bin nicht beleidigt, ich bin entsetzt über Michaels offenbar beabsichtigte Rufmordkampagne.

    Herzlich,
    Felix

  15. Dear Nerony anda Readerz! Two little connotationz: 1) first ofcourse I do not mean ‚good vibrationz‘ is to lova eachother without critisizing! Differences between thoughtz anda people are in every moment, because we liva here on earth primarily as ‚closed personz‘ which can open mind for others only after extra-effortz!
    2) if I reada my text I see lots of ‚.‘ whicha are ‚,‘ etc., or writing ‚bullshit‘ with three ‚l‘. sorry, but this is special whita on black template in the nerony bar..ofcourse bullshit is witha two ‚l‘.
    3) example for the abova: I thinka Nerony’s website writing desk is a Big Bullshit! But I know this writing desk is part of Nerone, but is not Nerone! Justa think about it!
    overstreaming again, yourz Mat GUndo

  16. Dear Nerony Boy, dear Readerz! Owee! Is this a beginning new interesting discussion about ‚themez‘ and ‚personz‘ , perzonalising anda dispersonalizing? But as I see we ara not talking only about the subject, but we ara now again IN the subject. Anda ofcourse it’s very dificult to writa about anything if you ara IN it, lt’s a also better if you canna go propelling above the themez. Mister Hau, Happy Beater, likes it to discuss witha all kindz of weaponz, we wrota about his method in another comment in your blog, and ofcourse he musta not play now the, as you say in tschermany ‚beleidigte leberwurzt‘ here and on egoist side! if he also is giving a lots of gaz to discussionpartnerz, he is a allways leveling between high-intellectuall mind-blowing anda low-level bulllshitting. What dou you want, mister Hau, one day they throw back all shit! but, ofcourse, Nerony Boy, I say so: we musta thinka twice before writing! Thiz isa also for mister Andreas G., who isa ofcourse also straight in saying what he thinkz, anda is lot frustrated by reactions of info3 paper. Here, in Nerony Bar, it seems to be place and possibilities to explode, anda making good ’saalschlacht‘.
    In virtual world, dear Nerony, we only exist of wordz. written wordz. If you write them, they are there, they are absolute in the moment you give them away in the iinternet, and you can review them as much if you can. Everybody can see them. therefore I thinka, we musta have more responsibility for our written wordz, we also can lova our virtual-‚enemiez‘, lika ‚terra canaillo‘ calls itself for 24hours now ‚ich:gronbach‘, and mister Gronbach loves it. In this way,also good vibrationz (hear Beach Boyz) are a shining in anthrohead-internet community, overstreaming yourz Mat Gundo

  17. Herr Geiss,

    ich wettere nicht gegen Muslime, sondern gegen eine fundamentalistische Welteroberungsagenda und gegen die aggressive Dummheit europäisch-christlicher Provenienz, die in ihrem kulturrelativistischen „Wir sind alle Brüder“-Singsang auch gerne mal über Leichen geht – und zwar über unschuldige -, um nur ja nicht auf die Idee zu kommen, dass es Werte geben könnte, die man gegen ihre erklärtermaßen beabsichtigte Vernichtung verteidigen muss, wenn man weiterhin in Freiheit leben will. Muslime, die diese Werte teilen, sind überall auf der Welt die ersten Opfer des radikalisierten Islam.

    Ich beschreibe auch nicht „Hinrichtungen“ mit einer Geilheit, sondern habe mich in meinem bisherigen Leben über genau _eine_ Hinrichtung sehr gefreut – und das war diejenige Saddam Husseins.

    Und was den Irak-Krieg betrifft: Begreifen Sie doch einfach mal, dass es verschiedene Ansichten dazu gibt und geben darf. Ich halte Ihre, mit Verlaub, für weitaus weniger begründet als meine. Und Sie waren auch nicht vor Ort.

    Und zuletzt: reißen Sie sich bitte ein bisschen am Riemen. Ihre Entgleisung hier oben ist von Rufmord auch nicht mehr weit entfernt.

    Felix Hau

  18. ORDNUNGSRUF

    Andreas, dein Kommentar hat mir nicht gefallen. Der Ton, das Rückwärtsblicken. Ich akzeptiere das nur in Massen, solange solche „Entgleisungen“ näher am Thema bleiben. Ich habe von hier aus nicht die Möglichkeit das zu editieren, wegen Zeit und so. Lassen wir es drin, als Beispiel für etwas, was wir hier nicht tun sollten.

    Also: Immer beim Thema bleiben! Und nur themenspezifisch fluchen! Bitte!

  19. Lieber Felix,
    Du wtterst doch schon seit Jahren gegen Muslime und beschreibst Hinrichjtungen mit einer geliheit und machst Dir ein Bild über Krieg im Irak u.sw. Warst Du im Krieg, haste mal ne geile Hinrichtung gesehen, dass davon schreiben kannst. Glaube ich nicht oder?Da sehe ich bei Euch in Info 3 redaktion schlichte Unkenntnis der Tatsachen und ein erklärten Willen sich nicht richtig zu informieren um dann wirklich freie Pressearbeit zu gewärleisten.
    „Wenn man Monster bekämpft, muss man auf passen nicht selber zu einem zu werden.“ Fr. Nietzsche,habe ich Dir auf Deinen ekeligen geschmacklosen Blog geschrieben, haste auch zensiert….
    Ciao Felice und weitere Hinrichtungen , welche Dich beglücken werden…
    Herzlichst
    Andreas Geiss

  20. Lieber Majordomus,

    Sie schreiben: „Fragen, Kritik, Diskurs werden als ruf-und allianzschädigend abgewiesen.“

    Das ist Unsinn. Abgewiesen werden Verleumdung, Unterstellung und Demontage auf der Grundlage von schlichter Unkenntnis und erklärtem Unwillen, sich eine andere Grundlage zu verschaffen.

    Herzlich,
    Felix Hau

  21. Lieber Nerone,

    ich denke, man kann die entsprechenden Kommentare in der Art ihrer Zielgerichtetheit ganz gut auseinander halten. Vor allem hilft hie und da ein bisschen Kontext.
    Ich kann das gerne an meinen zitierten beiden Beispielen ausführen:
    Wenn ich in meinem „Offenen Brief“ an Michael schreibe, dass die Art und Weise, wie er seine Kritik an Cohen vorträgt, dem Ganzen so einen Ditfurth-Bierl’schen Touch gibt, dann meinte ich, dass die Art und Weise, wie er seine Kritik vorträgt, dem Ganzen eben jenen miesen Kampagnenstil verleiht, den Bierl und Ditfurth bei ihren Äußerungen über Anthroposophie regelmäßig an den Tag legen. Kurz und gut: da gibt’s nicht viel zu deuteln.
    Wenn ich Ihre Behauptung, Andrew Cohen sei „gefährlich elitär“ im Märchenstil einer Raupe zuspreche, die Selbiges über einen Schmetterling sagt, dann handelt es sich um eine Ironisierung Ihres Urteils. „Gefährlich elitär“ ist eine dieser wunderbaren Reflex-Phrasen, die begründungslos im postmodernen, zweidimensionalen Raum stehen, für sich sprechen und bedingungslosen Applaus einfahren können, weil schon die reine Möglichkeit, es könne Entwicklungsunterschiede zwischen Menschen geben, die man auf einer aufsteigenden Skala markieren kann, aller Wirklichkeit tapfer trotzdend für „gefährlich elitär“ gehalten wird.

    Ich stehe übrigens grundsätzlich auf dem Standpunkt, dass ein bisschen weniger egozentrisches Beleidigtsein-Wollen, ein bisschen mehr Biss und auch eine Abkehr von der Unsitte, flötend daherkommende Unaushaltbarkeiten nettiketter zu finden als ein paar derbe Worte, jeder Debatte ausgesprochen gut täte.
    Trotzdem habe ich es heldenhaft vermieden, Barbara zu sagen, was ich von ihren unreflektiert-bornierten, pöbelnden, christlich-fundamentalistischen, phantasielosen und zugleich beinahe permanent unsachlichen (die Kombination muss man erstmal schaffen!) hysterischen Angriffen halte. Ich finde, das ehrt mich.

    Herzliche Grüße,
    Felix Hau

  22. Lieber Nerone,

    Sie sind ein sehr geduldiger Gastgeber für diese Saalschlacht, aber Ihre Differenzierung von Funktion und Person ist vergeudeter intellektueller Anstand – fürchte ich.
    Hier gehts um große, wenngleich nebulose Projekte. Fragen, Kritik, Diskurs werden als ruf-und allianzschädigend abgewiesen.
    Wir werden sehen ob sich die Nebel lichten, um realistische Aktionsgemeinschaften wie beim biolog.Landbau (wie Barbara Nr.2 in ihrem post meint) gehts hier nicht, es riecht mehr nach joint venture.

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