Auch eine Antwort

Michael Mentzel kommentiert zum Thema „Was ist Erleuchtung“:

Es geht mal wieder um Grundsätzliches. Oder geht Grundsätzliches um?

Jens Heisterkamp in Info3:

Rudolf Steiner als spiritueller Lehrer


11 Antworten

  1. Lieber Nerone,

    jetzt probier ich’s mal hier. Eigentlich gehört der Kommentar zum Akasha-Dings; dort will es aber nicht gelingen, obwohl ich nun wirklich alle verdächtigen Wörter entfernt habe.

    Ich wollte Sie keinesfalls beschuldigen. Als WordPress-Kollege kenne ich die Tücken der – jedenfalls bei mir – leider notwendigen Einstellungen; die Sachen sind vermutlich direkt im Müll gelandet.

    Ich nehme es aber mal „als Wink des Schicksals“ und werde Ihr Forum hier nicht für die entsprechenden Antworten auf eigentlich außerhalb des Themas Liegendes verwenden.

    Ab heute Abend gibt es diese Antworten beim Berzengeschnetz.
    Dort kann dann, wenn gewünscht – und soweit _mein_ Filter das mitmacht – darüber weiter diskutiert werden.

    Herzlich,
    Felix H.

  2. […] denkt barbara zu Auch eine AntwortBarbara zu Auch eine AntwortRüdiger Sünner zu Auch eine AntwortFelix Hau zu Auch eine […]

  3. hm liebe leute, es ist schon erstaunlich, ein haufen anthros fällt völlig unkritisch und ohne sich zu informieren über andere richtugen her, aber wehe wenn man das mit der anthrosposophie macht, dann heisst es: hat keine ahnung, will uns verleumden, soll erst mal steiner lesen.
    woher kommt diese blindheit?
    was sind existentielle willensmanipulationen?
    wer ausser mir selber kann in meinen willen eingreifen? und wie sollte das funktionieren? sind nicht gerade 3. reich etc. pp möglich, weil „man“ etwas nicht als mensch sondern als institution ansieht, obwohl es ein mensch ist (nerone bei den egoisten).
    wie kann „man“ überhaupt auf die idee kommen, einen menschen zu verinstitutionalisieren?
    und worin besteht der unterschied herr sünner zwischen einem menschen der gut klavierspielen kann und mir das beibringen und einem der sich gut auf dem feld der selbsterkenntnis auskennt und mir da helfen kann, so ich will?
    was heisst überhaupt: in den willen eines anderen eingreifen? wie sollte das denn funktionieren, wenn der in den eingegriffen werden soll nicht will?
    kann doch gar nicht.
    und namenscousine barbara wo sind denn ihre argumente? ich habe da keine gelesen nur meinung und die noch ohne beleg (über den gulag und guantanamo)
    und was spricht eigentlich gegen einen dialog mit menschen, die zwar einer anderen richtung angehören aber in diegleiche richtung marschieren?
    bzw überhaupt gegen einen dialog?
    man sollte meinen die organisierten anthroposophen hätten genug im eigenen saft geschmort.
    bei den waldorfschulen klappt es doch auch, ohne das wer protestiert, wenn sie mit anderen privaten schulen für z.b. mehr unterstützugn oder existenzberechtigung kämpfen.
    bei demeters klappt es auch, zusammen im bölw oder auch sonst sich mit den anderen verbänden für die sache des ökolandbaus einzusetzten oder gegen die gentechnik,
    ob es in der medizin funktioniert, weiss ich nicht.
    warum soll es nur auf dem felde der bewusstseinentwicklugn nicht klappen?
    wo stecken denn da die vielen verborgenen ängste?
    wie wäre es mal mit einer motivsuche für die angst die aus all den abschottenden beiträgen spricht und eigener selbst – erkentnis?
    also ich bin über den tunnelblick schon ziemlich verwundert.

  4. Lieber Herr Sünner, ich stimme Ihnen zu. Ich denke wir können auch an der äußeren Form, die diese Diskussion immer wieder zeigt, sehen, was Cohens Lehre wert ist – seine Schüler schaffen es einfach nicht, eine Diskussion sachlich und ohne Angriffe und Beleidigungen zu führen. Da der inf 3 Mannschaft hier wohl die Argumente ausgehen, greifen Sie jetzt geschlossen Michael Eggert auf seinen Seiten http://www.egoisten.de an

  5. Vielleicht noch mal ein paar Begriffsdifferenzierungen: Kann man den spirituellen Lehrer wirklich mit dem Klavierlehrer vergleichen? Der Klavierlehrer weist mich nicht bei gesundheitlichen Problemen darauf hin, dass mein Astralleib sich im Missverhältnis mit dem physischen Leib befindet oder dass ich karmische Konsequenzen mitberücksichtigen muss. Er mischt sich nicht in meinen Liebeskummer mit ein, äussert sich nicht über mein vorgeburtliches oder nachtodliches Leben oder über den Unterschied zwischen „niederem“ und „höherem“ Selbst. Er spielt einfach offensichtlich besser Klavier als ich und das können alle anderen Menschen leicht überprüfen. Ein spiritueller Lehrer baut auf Fähigkeiten, die viel stärker dem subjektiven Meinen und Projektionen zugeordnet sind und greift wesentlich tiefer in mein Inneres ein, als dass ein Instrumentallehrer je tun würde. Allein diese beiden Komponenten machen es nötig, beim spirituellen Lehrer äusserst wachsam zu sein. Dazu kommt die Kraft einer Gruppe, die nicht nur positiv sein muss, sondern aus den irrationalsten Gründen den vermeintlich verstockten Einzelgänger zur Räson rufen kann. Ausserdem kann ich mich auch ohne einen Lehrer belehren lassen. Das geschieht doch jeden Tag. Das Leben selbst – so abgegriffen es klingen mag – ist ein grossartiger Lehrer, da brauche ich keine personifizierte Weisheit in Form eines Rudolf Steiner, Dalai Lama oder Andrew Cohen. Ich kann deren Anregungen aufgreifen, muss diese aber auch jederzeit wieder durch den Korrekturfilter des „Lebens“ schicken können, da alle für mich nur fehlbare Individuen sind. Ich persönlich glaube, viele Menschen brauchen heute einen geistigen „Führer“, weil sie alleine nicht mehr zurechtkommen. Weil gerade uns Deutschen so etwas wie Devotion nach dem Dritten Reich quasi abtrainiert wurde, holen sich viele das Entsprechende bei Gurus, Weisheitslehrern, gerne aus Amerika und dem Fernen Osten, weil diese unverdächtiger sind. Ich habe lieber ein buntes Arsenal von verschiedenen (auch verstorbenen) „Lehrern“ vor meinem inneren Auge, die nicht unbedingt alle spirituell Erleuchtete sein müssen: Bach gehört dazu, Novalis, Goethe, Cezanne, Klee, Celibidache, vielleicht Beuys und eben auch Steiner, sowie Texte aus der Kabbala und dem Zen-Buddhismus etc. Das „Spirituelle“ ist in so vielen Lebensbereichen zu finden und nicht auf Retreats, Meditationszirkel und Selbsterfahrungsgruppen beschränkt. Diese innere Luftigkeit und Beweglichkeit möchte ich mir nicht durch Fixierung auf einen Guru oder eine Gruppe nehmen lassen.

  6. Doch, liebe Barabra, genau in diesem Bereich bewegen wir uns. Es ist der altbekannte „Ego vs. Authentisches Selbst“- bzw. „niederes vs. höheres Ich“-Bereich. Ob es da im Einzelfall um Gelüste auf Käsekuchen oder solche auf egozentrische Nabelschau geht, ist einerlei.
    Dass Sie dabei nicht nur keinen Erfolg ohne Eigeninitiative haben werden, sondern dass nur und ausschließlich Sie selbst Regie führen – Guru hin, Guru her -, habe ich Ihnen ja gerade versucht zu verdeutlichen.

    Wissen Sie, was mich hier allmählich wirklich anödet? Sie sind es doch, die unbeleckt von jeder Ahnung über eine spirituelle Bewegung vernichtende Urteile fällt, die Ihnen schlicht nicht zustehen, weil Sie gar nicht kennen, worüber Sie richten.
    Was Sie da treiben, ist reine Verleumdung. Und wenigstens das könnten Sie ganz genau wissen.

    F.H.

  7. Lieber Herrr Hau, es tut mit leid, Sie haben grundsätzlich etwas nicht verstanden: wir bewegen uns nicht im Käsekuchenbereich( auch da werden Sie keinen Erfolg gegen den inneren Schweinehund ohne Eigeninitiative haben), sondern im Bereich der existentiellen Willensmanipulationen. Da ist es egal, ob die Manipulierer aus dem Gulag, Guantanamo oder sonst einer solchen Werkstätte kommen, oder im Namen einer Ideologie, Religion oder Philosophie herkommen. Gerade wir Deutschen haben Unfreiheit genug erlebt: 3. Reich oder den Kommunismus (auf deutschem Boden gibt es da natürlich graduelle Unterschiede). Was Sie denken oder glauben ist mir völlig gleichgültig, wenn Sie die Freiheit des Mitmenschen achten. Sogar im Grundgesetz heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Der Satz von Gronbach u. a. „aus freiwilligem Entschluß sich für eine Zeit unter den autoritären Willen eines anderen Menschen zu stellen.“ ist eine Perversion des Freiheitsbegriffs. – Wenn Sie hingegen die Philosophie Wilbers und Cohens ausgezeichnet finden und sich als autonome Person mit ihr ohne die o.a. Eingriffe mit ihr beschäftigen wollen, so tun sie das, das ist ihre freie Entscheidung und dagegen wird auch niemand etwas einzuwenden haben, ich gleich gar nichts. Ebenfalls herzlich , Barbara

  8. Liebe Barbara,

    Sie schreiben:

    „Gegen einen Lehrer ist ja auch nichts einzuwenden, der lehrt, und ich entscheide, was ich mit der Lehre und mir mache, er kann mir auch gerne sagen, wo ich stehe, aber ich selbst verändere mich oder auch nicht. Der Guru macht mit mir…… “

    Wie stellen Sie sich das denn vor, wenn „der Guru mit mir macht“?
    Die Entscheidungsfreiheit kann Ihnen doch ernstlich niemand nehmen; niemals – auch kein Guru.

    Worum es letztlich geht, ist doch Folgendes – an einem ganz profanen Beispiel: Sie haben sich vorgenommen, 10 Kilo abzunehmen. Das wollen Sie. Am Tag 15 Ihrer entsprechenden Maßnahmenwochen schwächeln Sie ein bisschen und sind geneigt sich an einem Stück Käsekuchen zu vergreifen.
    Und nun stellen Sie sich vor, Sie hätten eingangs einen engagiert, der genau in solchen Momenten eingreifen und Sie dazu bringen soll, Ihren Willen – gegen Ihre momentane, gewohnheitsmäßige Neigung – aufrecht zu erhalten.

    Herzlich,
    Felix Hau

  9. den Heisterkamp!

  10. Liebe Barbara,

    meinst Du den Hesiterkamp- oder den Meintzel-Beitrag?

    Viele Grüße
    Robert

  11. Haben wir jetzt das Rad der Wiederholungen? Gegen einen Lehrer ist ja auch nichts einzuwenden, der lehrt, und ich entscheide, was ich mit der Lehre und mir mache, er kann mir auch gerne sagen, wo ich stehe, aber ich selbst verändere mich oder auch nicht. Der Guru macht mit mir…… Auch der Klavierlehrer zeigt und sagt mir wie es geht, spielen muß ich allein.

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