Die Zeit nutzen

Die Zeit genutzt haben Theologen der katholische Kirche – offensichtlich. Sie schaffen die Vorhölle ab. Lapidar und aus agnostischem Blickwinkel ist das eine scheinbar lächerliche Nachricht. Theologisch ist es aber wahrscheinlich ein echter Hammer. Eine „unzulässig eingeschränkte Sicht der Erlösung“ wird der Glaube an eine Vorhölle bescheinigt. Die Kirche entfernt sich somit auch von einer transzendenten Drohgebärde, die sie mit anderen Heilsversprechern teilte, dem Schwert der Verdammnis. Die harte Lehre Roms, die nach wie vor um feste theologische Prinzipien ringt, bietet sich nun auch als Erkenntnisweg an. So zumindest meine ersten Gedanken zu dieser ersten kurzen Nachricht aus Rom. Warum habe ich mich eigentlich nie an meinem Katholizismus so abgearbeitet, wie an der ganzen Steinerei? (Wahrscheinlich weil ich Rheinländer bin.)

so oder ähnlich

Eine Antwort

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: