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Unterricht ohne Rücksicht auf die Individualität des Kindes

Individuell angepasste Fördermaßnahmen werden in der Waldorfschule „ausdrücklich abgelehnt“[14]. Hieraus kann gerade bei kognitiv starken Schülern eine Unterforderung entstehen, die teilweise zu „hoher motorischer Unruhe, zu Spannungen (auch zwischen Kind und Eltern) sowie aggressivem Verhalten“[15] führt. Der Übergang an eine andere Schulform nach der dritten Klasse sei jedoch „nicht immer leicht zu bewerkstelligen, da eine Reihe von akademischen Fertigkeiten nachzuholen ist“.

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Geschichte

„Die Geschichte ist kein Klub, aus dem man nach Belieben austreten kann.”
(Das heutige Zitat des Tages stammt von John Major (*1943), brit. Politiker (Konservative Partei), Premierminister 1990-1997, der am 29.03.1943, also heute genau vor 64 Jahren geboren wurde.)


Das Zitat des Tages wird Ihnen präsentiert von www.zitate.de

Mündungsrethorik

Ich danke dem Goy für den Hinweis und bin ihm gefolgt. Peter Sloterdijk spricht in einem lesenswerten Interview auf Cicero von der Rhetorik der Mündung und meint wohl in etwa das, was Gronbach in einer Info3 Kolumne sagen möchte.

Im Interview von Cicero finde ich folgenden Absatz besonders lesenswert: Nennen Sie uns ein Beispiel. Hier philosophiert Sloterdijk über Design und Perfektion und den Kugelschreiber. Fortschritt als eine Fortschreibung einer Ur-Idee (Ur-Kugelschreiber) in Variationen, in Abwandlungen einer eigentlich perfekten Form (Idee/ Kugelschreiber).

Der Mündungs-Gedanke liest sich bei Sloterdijk sehr sympatisch, wie ich finde. Lesen!

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Mündungsmensch: Gronbach. Eingeweihte kennen ihn in der Anthroszene als Redakteur der Zeitschrift Info3. Als neuen Helden. Gronbach dürfte in etwa mein Alter haben. Ich habe einiges von ihm gelesen. Wahrscheinlich würden wir stundenlang an der Theke über Gott und die Welt diskutieren können. Zwar meißelt er Worte wie Beton auf seinem Blog und auch schon mal in seine Hausschrift, aber so sind sie, die Mündungsmenschen. Ich habe heute schon mal an anderer Stelle über ihn nachgedacht und bleibe bei meinem Urteil: Ich halte ihn für ein wenig naiv, eher emotional (intuitiv) gesteuert als intellektuell (ich erlaube mir dieses Urteil nicht aus Überheblichkeit, sondern aus Mitgefühl). Seine Ansichten über Gurus, Spiritualität und die wichtigsten Philosophen unserer Zeit kann ich nicht teilen. Sein Engagement ist beeindruckend. An ihm kann nerone nicht vorbeigehen und ihn unbesehen in der Anthro-Ecke liegen lassen, gehört er doch sicherlich zu den aktuellen Anthroposophen, die über dem privaten Erkenntnisweg auch einen gesellschaftlichen Auftrag der Anthroposophie formulieren wollen. Eigentlich wäre Herr Gronbach ein Interview auf nerone wert. Direkt nach Herrn Eggert.

Hart aber Fair?

Gestern kam die Nachricht des UN Beauftragten, der auf Anfrage der Regierung das hiesige Schulsystem untersuchen sollte. Interessant finde ich die Feststellung, dass das mehrgliedrige Schulsystem Chancengleichheit verhindere und sich diskriminierend auswirken würde (gegenüber Kindern mit migrations Hintergrund, sozial Benachteiligten, behinderten Kindern). Ich bin allerdings durchaus der Meinung, dass die Politik in Deutschland bereits auf das begonnen hat zu reagieren, was hier beanstandet wird. Die Feststellung der UN sollte allerdings Mahnung sein, dass der Prozess beschleunigt, beibehalten und optimiert wird. Die Lehrerverbände scheinen die Aussagen auch als Schützenhilfe zu betrachten.

Nicht ganz ernst gemeint könnte man wie folgt Schlussfolgern:

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Die Welle rollt

Wer sich weiterhin für die vielen Foren interssiert und die Aussagen von Kritikern und Kritikern der Kritiker kann hier einen kritischen Blick drauf werfen.

Wie wird eigentlich die Kritik aufgenommen? Ist ihr Glaubwürdigkeit geblieben oder ist hier ein moderner Don Quijote unterwegs? Schade ist, dass der Blick auf die notwendigen Hinweise und Forderungen aus den Reihen der Kritikführenden durch sie selbst verstellt werden. Wer z.B. nimmt denn noch, bei der breite der Vorwürfe, den Kritikern ab, es ginge ihnen um Qualitätssicherung der Lehre? Dieses Argument vermengt sich mit unzähligen Zitaten hundert Jahre alter Schriften und ihres seltsamen Parfums, die die Schule meiner Kinder jedenfalls nicht durchdrungen hat.

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Abkürzung

Um dem geneigten Leser einen Einblick in die Diskussuionsrunde aus dem verrauchten Zimmer der gelehrten Köpfe zu erleichtern, hier eine Paste/Copy-Praline (eine der längsten der Welt). Manche Kommentare muss man lesen, sie zu kommentieren wäre Zeitverschwendung:

@Suricata: Warum schreiben Sie das nicht selber?

Warum schreiben Sie nicht selbst eine knallharte „Kritik an der Waldorfpädagogik“?

Sind Sie hier der Boss/Controller? Ich versteh es nicht … (bitte um Antwort)

Ich habe darauf hingewiesen, was durch die Löschung von „Aktuelles“ an Informationen (nur Beispiele) verschwunden ist, ohne dass es bisher an anderer Stelle des Artikels wieder auftaucht. —Waldorf 08:16, 24. Feb. 2007 (CET)

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