Was wird aus Waldorfschülern

Inetressantes Interview mit Herrn Randol auf jetzt.de. Randoll hat eine Studie vorgelegt was aus Waldorfschülern wird. Im Interview spricht er mir in seinem Schlußsatz aus der Seele:

SZ: Sie selber haben zwei Kinder auf der Waldorf-Schule. Welche Erkenntnis ziehen Sie als Vater aus der Studie?
Randoll: Ich würde sie wieder dort einschulen, erwarte aber auch, dass sich die Waldorf-Schulen entwickeln (anm. nerone: das würde ich zumindest das nächste mal anders prüfen: welche Angebote haben die öffentlichen Schulen mittlerweile realisiert, etc. die mir wichtig sind). Sie sollten sich erstens den gesellschaftlichen Anforderungen stärker stellen. Und zweitens ihre Curricula – insbesondere die der Fremdsprachen und Naturwissenschaften – überarbeiten und die Lehrer besser qualifizieren.(anm. nerone: das ist was ich so unterstreichen kann. wird das nicht gemacht, geht es bergab.)

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Humanisten

Es ist spannend wie sich die einen vor den Karren der anderen spannen lassen. Anstatt in die Diskussion über die Inhalte des Berichtes einzusteigen versteigt sich hier der Autor darin Die Anthros in die Nähe der Nazis zu stellen. Das ist billig.

Ich stimme zwar überein, dass die Reflexe der Verantwortlichen nicht zu einer Glättung der Probleme führen wird, aber diese Blockwartmentalität in Sachen Meinungsfreiheit finde ich bedenklich.

Medien sind in der Lage Meinung zu machen. Berichterstattung ist heute weit entfernt von Nachrichtenübermittlung. Die Trennlinie zwischenInformation und Meinung verschwimmt zunehmend. Nicht zuletzt ein Grund selber aktiv zu werden und Meinung entgegenzuschreien, wie es online geschieht. Wenn sich Meinung als Information gebiert, dann sollten Bürger das Recht nutzen sich zu wehren. So laut wie die Medien werden sie nie schreien können.

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Wie gut sind Waldorfschulen

Jetzt habe ich es auch gesehen. Eigentlich müsste ich brühwarm am Montag nach der Sendung auf swr(?), mitten in der Nacht einen Bericht verfasst haben. So und so sehe ich das, dieses und jenes kann man auch so und so verstehen. Allein – ich hatte jeine Lust!

Das Problem: Der Bericht enthielt neben schwer nachprüfbarem auch Erfahrungsberichte mit einer Institution und ihren Akteuren, die so oder ähnlich auch in ihrer schwächeren Ausprägungen erlebbar sind. Ich frage mich da natürlich, ob das nicht eine Problematik jedweder Institution ist. Die eine Dame – eine ehemalige Waldorlehrerin – wurde ja offensichtlich gemoppt an ihrer Schule. Man beziehe das worauf man will, jede Institution kennt das Thema Mobbing. Deswegen werden aber nicht der freien Marktwirtschaft oder der Demokratie totalitäre und sektiererische Intentionen unterstellt. Bei Waldorf funktioniert das!

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Geänderte Verkehrsführung II

Darf man ein Spartenblog um Themen erweitern. Ich gebe zu, ich habe mein Ziel hier noch nicht erreicht. Die Zusammenfassung unter nerone denkt ruht derzeit. Ich blogge fröhlich durch die Gegend, einiges hier manchesmal dort und dort. Dann habe ich mit einem Freund einn kleinen privaten Raum eröffnet, eine Art Arbeitszimmer, in dem wir uns terffen können, obwohl viel Kilometer zwischen uns liegen. Eine prima Sache.

Ich würde gerne noch einige Themen hinzufügen, obwohl ich nicht sicher bin, ob ich die Themen mit denen hier verküpfen sollte, da sie meine Beruf mehr berühren, als die Betrachtungen, die ich hier begonnen habe. Themen bleiben hier wahrscheinlich gesellschaftlicher Art, es geht um Anthoposophie und ein wenig Küchenphilosophie, Themen wie Toleranz und Kommunikation.

Teilbereiche der Architektur, Innenarchitektur, Gedanken über Konstruktion, Entwurf, Architekturtheorie sind spannende Themen, die mir als Visitenkarte vielleicht dienlich sein könnten. Abgesehen von der Vielzahl der Rechtschreibfehler auf diesen Seiten und der ausgeprägten Kommaschwäche beim schnellen Vielschreiben (aber auch sonst) kann ich recht beruhigt auf die Arbeit zurück schauen. Allerdings will es nicht so ganz zu dem Themenfeld passen, dass ich als nächstes aufmachen möchte.

Mal schauen wo ich lande … ’n Titel hab ich schon im Kopf.

Wo soll ich anheuern? Nochmal auf wordpress? twoday? blogspot? Soll ich die Inhalte trennen? Vertue ich mir da nicht die Chancen? Hat jemand mal einen Tip?

Geänderte Verkehrsführung

Dies ist ein ergänzender Beitrag zu meinem Versuch einer grafischen Darstellung zu der Entwicklung der Esoterik im19 Jhrh.

Ausserdem eine wunderbarer Hinweis auf die Entwicklung von Ideen, Überzeugungen, Lebenswegen…

Verkehrsführung

Vielen Dank an Bernd, der mir das heute mit anderen fröhlichen Bildern zu mailte.

Vom Philosoph zum Theosoph?

Die Frage tauchte in der Diskussion zu meinem Beitrag „zweierlei maß“ und Rüdiger Sünner formuliert das so:

Auch die Trennung von Goetheanismus und Theosophie ist ein wichtiges Thema, ich habe immer noch nicht verstanden, warum der Goethe-, Nietzsche- und Haeckelbewunderer Steiner um 1900 plötzlich in den Sog der somnambulen Russin geriet.

Jetzt habe ich die Lektüre des Projektes von Herrn Erik Dilloo  abgeschlossen und erstaunliche Antworten gefunden.

  1. In seiner Zeit vor 1900 beschäftigte sich Steiner mit der Gedankenwelt des Idealismus, Kants und Goethes und entwickelte daraus eine eigene Weltanschauung. In ihr spielte der Monismus eine zentrale Rolle. Blavatsky hatte ein monistisches Weltbild. Darin stimmten sie überein.
  2. Steiner war tatsächlich um 1900 in existentiellen Nöten. Die Zeitschrift für die er schrieb machte dicht. Hoffnungen auf ein Lehramt zerschlugen sich. Da war es nur gut einer Gesellschaft beizutreten, die zumindest im Weltanschaulichen übereinstimmte mit Steiners Ideen. Zentral ist heirbei die Idee des Monismus. Wobei Steiner in der Theospohie den christlichen Traditionen folgen wollte, währden Blavatsky sich in buddhistische Gefilde aufmachte.

Ich habe zum besseren eigenen Verständnis eine Grafik angefertigt, die natürlich verinfacht und sicherlich nicht überall stimmig ist, aber dennoch einen Überblick geben kann, wie Erik Dilloo die Entwicklung beschreibt.

Goethe im Netz

Der Kaperbrief hat den Goethe gefangen. Na klar, als alter Seefahrer auf WWW ist das nicht verwunderlich.

Der Autor des Kaperbriefes bloggt regelmässig an Goethes statt. Hier finden sich alte Texte in neuen Gewand. Für Steiners Erben ein muss, wie ich denke.