Fragestellung zur Waldorfpädagogik – ein Annäherung

Es geht nicht darum die Schule und die Pädagogik zu demontieren. Hier soll der Versuch unternommen werden das Schulsystem, dessen Grundlagen sowie dessen Personal, bestehend aus Kindern, Lehrern und Eltern unter die Lupe zu nehmen. Und zwar so wie es sich aus dem direkten Erleben als Eltern an einer Waldorfschule darstellt, sekundiert durch die angestrebte Recherche bestehender Diskurse über den Zustand und die Entwicklung der Waldorfpädagogik, sowie deren Fundamentalkritik aus Presse und Öffentlichkeit.

Inwieweit findet die Kritik den Weg in die Schulen zurück? Wird sie dort tatsächlich auch entsprechend reflektiert? Oder gilt dort der Reflex, den Vergleich mit den öffentlichen Einrichtungen zu suchen um die Vorwürfe gegen sich selbst abzuwälzen? Wird eigentlich hinterfragt worin der Impuls der Kritik von „ausserhalb“ liegt, oder wird allein auf deren denunzitorischen Charakter verwiesen und der Problemstellung des Vorwurfs so aus dem Weg gegangen? Wie weit geht die Untersuchung der Kritik, ihrer Ursprünge und Zusammenhänge? Wenn die vorgehaltene Kritik immer wieder auftaucht – in wie weit wird untersucht, ob die Pädagogik Mechanismen enthält, die in der Folge zu eben dieser Kritik führen muss?

Felix Hau , heute Redakteur für die anthroposophische Zeitschrift info3, hat aus seiner Erfahrung als Waldorfschüler vor etwa 10 Jahren einen einen kritischen Diskurs begonnen und gesucht. Er begann diesen Diskurs aus einer kritischen Nähe heraus, mit dem Impetus einen positiven Prozess zu anzustoßen. Die Beiträge auf der Seite liegen so viele Jahre zurück, wie die Seite alt ist. Was ist davon übrig geblieben? Sind die Fragestellungen, die Felix Hau damals aufwarf in den vielen Waldorfschulen offen diskutiert worden? Hier gilt es weiter zu recherchieren.

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