Ravagli hatte seinen Vortrag so gestaltet, dass er den Vorwürfen nicht nur entgegen treten wollte, sondern zudem aufweisen wollte, dass die Anthroposophie den Weg aus dem Rassismus weist. Ein spannender Abend war zu erwarten, da Ravagli durch die Riege der Kritiker, darunter der Historiker Helmut Zander, als anthroposophische Stimme umstritten ist. Natürlich wird ihm Parteinahme unterstellt, bzw. eine all zu große Nähe zu Rudolf Steiner und seinem Werk, als dass Ravagli eine objektive Haltung gegenüber den Schriften und den kritisierten Aussagen einnehmen könnte. Selbst ohne tiefere Kenntnis von Kritik und Gegenkiritik, von Anschuldigung und Abwehr, sollte der Stoff des Abends genügend interessante Informationen bieten, die den Hintergrund kritischer, medialer Aufmerksamkeit für unsere Schulen, beleuchten würden.
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